Mäuse vertreiben: So wird man die Nager ohne Gift und Falle los

Gift ist zwar ein beliebtes und probates Mittel, um Mäuse zu vertreiben. Doch nicht jeder will im Haus oder Garten eine Chemiekeule platzieren. Zumal sich die Nager oftmals quälen und der Gestank von verwesenden Mäusen auch nicht wirklich angenehm ist. Die klassische Mausefalle lässt Erinnerung ans Mittelalter wach werden und zieht in vielen Fällen ebenfalls einen qualvollen Tod der Maus hinter sich. Mäuse vertreiben geht auch artgerechter. Wer die kleinen Plagegeister ohne Gift und Falle loswerden will, kann beispielsweise auf High-Tech oder alte Hausmittel setzen.

Mäuse vertreiben: Was wird benötigt

  • Ultraschallgerät
  • Strom
  • Stoffbeutel
  • benutztes Katzenstreu

Mäuse vertreiben ohne Gift und Falle: So wirds gemacht!

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Ultraschallgerät kaufen

Mäuse vertreiben mit einem Ultraschallgerät klingt viel versprechend. Das Gerät wird im Handel für rund 30 Euro gekauft.
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Anschließen des Geräts

Zur Inbetriebnahme des Ultraschallgeräts zur Mäusebekämpfung wird das „High-Tech-Gerät“ einfach an eine Steckdose angeschlossen.
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Was bewirkt Ultraschall?

Lautsprecher erzeugen ein extem hohes und für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbare Tonsignal zwischen 30.000 bis 65.000 Hertz. Für Mäuse ein fürchterlicher Lärm, der die Flucht zur Folge hat. Damit die kleinen Plagegeister nicht immun gegen den Ton werden, wechselt die Frequenz stetig. Dabei wird ein Raum von einer Größe von bis zu 340 Quadratmeter abgedeckt.
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Vorteil

Das Ultraschallgerät soll nicht nur Mäuse vertreiben, sondern auch bei andere Plagegeistern und Schädlingen wie Ameisen, Silberfische, Fliegen und Käfer zeigt der hohe Ton seine Wirkung.
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Nachteil

Die Versprechen der Hersteller sind vollmundig, doch die Wirksamkeit als dauerhafte Bekämpfungsmethode gegen Mäuse und Co. ist nicht bewiesen.
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Katzendreck als Alternative zu Ultraschall

Eine andere Vertreibungsmethode von Mäusen ist die Verwendung von Katzendreck.
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Katzendreck in Stoffbeutel

Füllen sie etwas benutztes Katzenstreu – nur das Streu, keinen Kot – in einen kleinen Stoffbeutel.
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Stoffbeutel entsprechend platzieren

Der mit Katzendreck gefüllte Stoffbeutel wird nun an die Stelle platziert, wo sich die Mäuse rumtreiben. Das kann unterm Bett, im Schrank oder auf dem Dachboden sein. Alleine der Geruch einer Katze vertreibt die Mäuse und für die Nase des Menschen sind die kleinen Stinkbomben überhaupt nicht wahrnehmbar.

Tipps und Hinweise

  • Wenn sich die Mäuse mit diesen Mitteln nicht vertreiben lassen, sollte man es mit Lebendfallen versuchen.
  • Bleibt der gewünschte Erfolg aus, muss man notgedrungen zu Gift oder Mausefalle zurückgreifen.

Foto: Thinkstock, Fuse

5 Meinungen

  1. Der Artikel ist sehr hilfreich, vielleicht könnte man diese Geräte nicht nur gegen Mäuse sondern auch gegen Marder einsetzen?

  2. Über die Sache mit dem Ultraschall hab ich schon einiges gehört aber wirklich geholfen hat es nicht. Schlagfallen hören sich zwar brutal an sind aber recht effektiv und für alle die die Tierchen nicht töten wollen, sind die Lebendfallen sinnvoll. Als Köter wird übrigens auf Nutella von vielen geschworen.^^

  3. Von dem Ultraschallgerät hatte ich ja schonmal etwas gehört gehabt und war von den Meinungen der Käufer jetzt nicht so super überzeugt. Wie es auch hier im Artikel angesprochen wurde, wirkte es bei einigen Kunden sehr gut und bei anderen wieder gar nicht. Am besten ich probiere das mal aus, um mir eine eigenen Meinung bilden zu können.

    Was ich noch gar nicht kannte, ist der Tipp mit dem Katzenstreu. Auf den ersten Blick macht das beschreibene vorgehen auch Sinn. Ich glaube ich werde dies zuerst testen, um unserer Mäuse zu vertreiben.

    Vielen Dank also für die beiden tollen Tipps.

    Anmerkung: Ich glaube der letzte Absatz passt nicht so ganz zu diesen Artikel oder?

  4. Vielen Dank für die interessanten Tipps. Es ist wirklich besser Mäuse artgerecht zu vertreiben.
    Gift tötet oftmals noch andere Tiere, die sich hier und da mal rum treiben.

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