Londoner Ausstellung „Bond in Motion“: Die Autos von 007 gehen in die Verlängerung

Für Bonds-Fans ist sie ein Muss, für Familien ein Garant für einen spektakulären Museumsbesuch: „Bond in Motion“ ist die größte Ausstellung mit Fahrzeugen, die in einem Agenten-Abenteuer von 007 ihren Auftritt hatten. Jetzt geht die Vehikel-Schau im London Film Museum in die abermalige Verlängerung, im Laufe des Jahres sollen auch Autos aus dem neuesten Bond-Streifen „Spectre“ dazu stoßen.

Stilgerecht im Aston Martin DB5

007 und seine Autos – als Erstes muss man da an den legendären Aston Martin DB5 denken, der sein Debüt 1964 in „Goldfinger“ feierte und in fünf aufeinanderfolgenden Filmen dem Agenten mit der Lizenz zum Töten seine Dienste leistete. Er war mit diversen Geheimwaffen ausgestattet, das spektakulärste Gadget stellte sicher der Schleudersitz dar. Aber auch die Schurken mussten standesgemäß kutschiert werden. Wer nach der Weltherrschaft greift, kann ja schließlich nicht im Kleinwagen durch die Gegend brettern. Zu sehen in London sind unter anderem Goldfingers Roll-Royce Phantom III.

Der legendäre Unterwasser-Lotus und weitere Gefährte

Ein absolutes Highlight der Schau ist der Lotus Esprit S1, der sich im Bond-Streifen „Der Spion, der mich liebte“ (1977) per Knopfdruck in einen U-Boot verwandelt und in dem Bond in einer spektakulären Unterwasserszene seinen Verfolgern entkommen kann. Zu den weiteren Fahrzeugen zählen diverse Sportwagen, Motorräder, Rennboote und Fluggeräte – wie der Mini-Hubschrauber „Little Nellie“ aus „Man lebt nur zweimal“ (1967).

Im Laufe des Jahres sollen weitere Fahrzeuge aus dem neuen Bond „Spectre“ in die Ausstellung aufgenommen werden. „Spectre“ startet am 5- November in den deutschen Kinos. Es ist der vierte Auftritt von Daniel Craig als 007, der einer mächtigen Geheimorganisation auf die Schliche kommt und es unter anderem mit Christoph Waltz als Filmbösewicht zu tun bekommt. Zu den blechernen Hauptdarstellern zählen der Aston Martin DB10, das neue Bond-Fahrzeug, ein Land Rover Defender mit riesigen Reifen und dem passenden Beinamen „Big Foot“ sowie ein Range Rover SVR mit 550 PS.


Bildnachweis: Thinkstock, 140405018, iStock, Nico Smit

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