Lichtatmosphäre: Wie LED-Technik Farbe bekennt

Lichtatmosphäre: Wie LED-Technik Farbe bekennt

1962 erfand Nick Holonyak die Leuchtdiode. Nicht einmal sechs Dekaden später sind LEDs aus dem Wohnraum kaum noch wegzudenken. Energieeffizienz, Wartungsarmut und Funktionalität sind nicht die einzigen Vorzüge der Beleuchtungstechnik. Heutzutage lassen sich mithilfe bunter LEDs ganze Lichtwelten im eigenen Zuhause schaffen.

Bedarfsgerechte Lichtstimmungen

Leuchtdioden aus Halbleitermaterialien funktionieren durch elektrische Energie, die unter geringem Stromverbrauch in Licht verwandelt wird. Um genauer zu sein: in Licht jeder beliebigen Farbe. Seitdem LED-Lampen in einer breiten Farb-, Form- und Größenpalette zur Verfügung stehen, lassen sich Lichtstimmungen unkompliziert, bedarfsgerecht und funktional in den Wohnraum integrieren und sogar im Außenbereich nutzen. Sowohl als Akzent- als auch Umlaufbeleuchtung liegt farbiges Licht bereits seit Jahren im Trend. Wer Lichtatmosphäre in den eigenen vier Wänden nutzen möchte, braucht neben LEDs lediglich etwas Hintergrundwissen zum Thema Lichtkonzept
Lichtfarben auf Knopfdruck
Da mittlerweile unterschiedliche Leuchtmittel und Farbtemperaturen für Lichtkonzepte zum Einsatz kommen, kann im Wohnraum eine große Bandbreite an verschiedenen Farben und Atmosphären angesteuert werden. Per Fernbedienung lassen sich Lichtintensitäten beispielsweise längst auf Knopfdruck einstellen und anpassen. Dank der ferngesteuerten Bedienung muss der Verbraucher für das situativ jeweils erwünschte Stimmungslicht die entspannte Position auf dem Sofa nicht einmal mehr verlassen.

Weniger ist mehr

Obwohl die zur Verfügung stehende Farbvielfalt zu den buntesten LED-Kombinationen verführt, konzentrieren sich Verbraucher mit ihrem Lichtkonzept am besten auf ein begrenztes Spektrum. Zu viele Farben verbreiten in Wohnräumen Unruhe. Daher passen Einrichtungsstücke in ihren Tönen idealerweise perfekt mit der Lichtfarbe zusammen. Farbige Möbel verändern unter farbigen LEDs ihre Tönung, sodass Rotes unter grünen Lichtern beispielsweise Grau erscheint. Ähnlich verhält es sich mit Wandfarben, die ebenfalls auf die erwünschte Lichtstimmung abzustimmen sind. Beweglicher bleiben farbige Lichtkonzepte, indem Verbraucher neben getönten Leuchtdioden Lampenschirme in passenden Tönen verwenden. Auch hierbei gilt es, sich vorab genau zu den Regeln der additiven Farbmischung zu informieren.

Warme Töne sorgen für Entspannungslicht

Der Großteil aller Menschen nutzt Lichtfarben vorwiegend im Wohnzimmer, wo Entspannungsstunden im Fokus stehen. Statt direktem Licht kommt hier neben dimmbaren Lampen vermehrt indirekte LED-Beleuchtung in warmen Farbtönen zum Einsatz. Orange und Gelb eignen sich oftmals besser als reine Rottöne. Farben wie Violett verbreiten dagegen ein surreales Flair und auch kaltes Blau sorgt trotz seiner atmosphärischen Ausdruckskraft nicht gerade für angenehmes Entspannungsflair. Auf welche Farbe die Entscheidung auch fällt, stammt das Hauptlicht in den entsprechenden Räumen im Idealfall aus einer farblosen Lichtquelle. So lässt sich bei Bedarf jederzeit zu neutraler Lichtstimmung zurückkehren – eine wichtige Bedingung, damit sich Lichträume dauerhaft angenehm anfühlen.

Fotonachweis: Unsplash, 1294201, julia-riede

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