Lenovo Thinkpad Tablet: Das Tablet für den Geschäftsmann

Das Thinkpad Tablet macht die Tage die Runde durch die Medien. Was steckt hinter dem Gerät und welches Potenzial hat es? Sein Design entspricht der bewährten Thinkpad Schlichtheit und bietet neben Android Honeycomb in der Version 3.1 aktuelle Google Software kombiniert mit der eigenen Oberflächenanpassung, die das Gerät erst so richtig für den Business-Bereich tauglich machen sollen. Dabei sehe ich die Stärken weniger in der Software als in der Hardware.

Das Lenovo Thinkpad Tablet mit der unendlichen Auswahl an Anschlüssen

HDMI? Kein Problem! USB? Kein Problem! Proprietärer Anschluss für Docking-Station und anderen Kram? Sowieso mit von der Partie! Viel besser ist sogar der SD-Kartenslot, der nicht für die eher noch seltenen verwendeten Micro-SDs vorbehalten ist, sondern ein vollwertiger SD-Slot für die normale Größe darstellt. Ideal für jene, die normale SD-Karten für Fotokameras und andere Geräte verwenden. Also die Mehrheit. Raus und rein heißt die Devise. Endlich mal ein Hersteller, der sich dahingehend Gedanken gemacht hat. Den Audioanschluss erspar ich mir im Detail, der gehört zur Grundausstattung eines Tablets, wie die Schlagsahne zur Torte. Mitgeliefert wird ein Digitizer für handschriftliche Notizen, der wunderbar funktioniert und das Gerät in seinen Möglichkeiten fast vollendet. Wer ein HTC Flyer schon einmal probieren durfte, der weiß wie zuverlässig der Stift funktioniert, da auch Lenovo auf die gleiche Technologie und Software von N-Trigs setzt. Wir sind noch nicht am Ende der Features, denn das 10,1 Zoll Lenovo Thinkpad Tablet hat kein gewöhnliches Display, sondern setzt auf kratzfestes Gorilla Glas. Weitere Knöpfe, neben dem Power-Knopf, für den Web-Browser und Rotations-Lock ergänzen das Tablet. Scheint als hätte Lenovo das ultimative Tablet gebaut.

Sicherheit voraus

Neben der üblichen Software und Lenovos eigener Oberflächenanpassung, gibt es diverse Sicherheitssoftware zum Sichern der Daten, ähnlich dessen, was der Thinkpad Notebook Nutzer kennt. Der 1280 x 800 Pixel auflösende Bildschirm stellt die derzeitige Maximalauflösung auf Tablets und überflügelt Samsung Galaxy 8.9 und 10.1 als auch Apple iPad 2 im Schlaf. Schlecht ist allerdings, dass die Verfügbarkeit Mitte September vorerst nur auf die WLAN-Version begrenzt ist. Eine UMTS-Variante soll erst später nachfolgen. Auf der Rückseite befindet sich eine 5 Megapixel-Kamera, die Frontseite besitzt für Videokonferenzen eine gute 2 Megapixel-Kamera. Befeuert wird der scheinbare Alleskönner mit Nvidias Tegra 2 Dual-Core Chip und 1 GHz Taktrate.

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Die günstigste Version soll ab 460 Euro mit 16 GB Speicher ausgeliefert werden und ist damit um 60 Euro teurer als bspw. ein Apple iPad 2, angesichts der Features dennoch kein schlechter Deal. 32 GB und 64 GB werden ebenfalls Mitte September zu entsprechend teureren Preisen (konkrete Zahlen stehen noch aus) verfügbar sein.

Es sieht so aus als könnte das Lenovo Thinkpad Tablet endgültig Android in den Business-Bereich pushen. Gelingt es die angepasste Software sinnvoll umzusetzen, dann ist dies eine klare Kaufempfehlung für Thinkpad-Fans und Geschäftsmänner/-frauen, die wegen der Möglichkeiten des Gerätes ein Tablet kaufen und nicht um sich hip und cool zu fühlen!

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