Labels to Watch: Neue Männer-Marken braucht das Land

Endlich naht der Sommer, die Straßen der Großstadt werden wiederbelebt und die Temperaturen steigen. Passend dazu bedarf es dringend junger Marken, die Mode für Männer passend zur Atmosphäre der Großstadt entwerfen. Von klaren Mustern über einfache Geometrie bis zu verruchten Foto-Prints zeigen Shirts und Co. im Bereich der Streetwear dieses Jahr neue Trends, die sich von der Masse abheben.

Mode, Musik, Subkultur: Labels für Kreative, Skater und Hipster

Der Begriff „Hipster“ ist mittlerweile fast ausschließlich mit negativen Konnotationen behaftet, dennoch ist die Hipster-Kleidung, die ursprünglich aus der Streetwear entstanden ist, immer weiter verbreitet auf Deutschlands Straßen.  Ähnlich verhält es sich mit dem Label „New Love Club“, das aus East London stammt und als junge Marke musikalische und modische Tendenzen der Subkultur aufgreift. Von Grafiken über Geometrie bis zu Fotos betonen die Shirts aus England Understatement und Vielfalt. Der Hersteller „Neff“ dagegen, der sich noch vor wenigen Jahren ausschließlich auf Kopfbedeckungen für Skater und Snowboarder konzentriert hat, entwirft heute in Kooperation mit Künstlern wie Snoop Dogg und Deadmau5 ebenso Shirts, Sonnenbrillen und Uhren. Das Label „Civil Clothing“ aus dem Herzen L.A.s bringt ebenfalls neuen Schwung in die Männermode und impliziert seinen Slogan „Celebrate the Difference“, ausgehend von großstädtischer Vielfalt, Abwechslung und Neues in seine urbanen Styles.

Diversität, Authentizität, Provokation: Labels für Exzentriker

Weg von bekannten Tendenzen der urbanen Skater- und Hipster-Szene bewegen sich die folgenden Labels, die voll und ganz auf Unangepasstheit setzen. „Muschi Kreuzberg“ gehört dabei zu den Berliner Originalen und provoziert gerne mit seinen herausstechenden Models, die weniger an Hochglanzmagazine als an Kreuzberg selbst erinnern. Das kreative Team dahinter bearbeitet regelmäßig Ikonensymbole und setzt sie in eigene Kreativität um. Resultat ist ein unangepasster Berliner Look für das Herausstechen aus der Menge. Auch „Kultivate“ setzt auf Mode, die sich von der Masse abhebt: Wenn es schon um Männer-Marken geht, dürfen die Styles dieser Marke nicht unerwähnt bleiben – schließlich greifen sie typisch männliche Themen und Prints auf und befassen sich mit Gefahr, Motoren, Sport und natürlich viel nackter weiblicher Haut. Den Abschluss für Freunde der Andersartigkeit soll Rockwell by Parra bilden, denn hier hat sich ein niederländischer Künstler ganz im Sinne Keith Harings an den knalligen Post-Pop gewagt und ihn in die Mode eingeflochten. Auffällige Farben, deutliche Konturen und einprägsame Symbolik sind das Ergebnis dieser einzigartigen Kombination.

Männlichkeit und Mode: Neue Kombinationen 2013

Einfarbige Polo-Shirts mit Kragen und Sweater in monotoner Grau-Optik sind nicht mehr das, was den urbanen Style von heute verkörpert. Neue Brands greifen die Atmosphäre und soziale Mischung der Großstadt auf und integrieren es in ihre Kollektionen. Mit dem Hang zum Anachronismus zeigen Marken wie „New Love Club“, „Civil Clothing“, „Kultivate“ oder „Neff“, dass Männlichkeit und Streetwear eine neue Symbiose bilden, die in geometrischen Formen, knalligen Farben und provokativen Prints perfekt miteinander verschmilzt.

Bildrecht: Viorel Sima – Fotolia.com

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