Kunst in der City Nord: Ein temporärer Skulpturenpark in der zentralen Grünzone – das Projekt sculpture@CityNord

Zum ersten Mal veranstaltet die Grundeigentümer-Interessengemeinschaft City Nord GmbH (GIG) ein temporäres Skulpturenprojekt.  Mit  Deutschlands jüngstem Kunstsammler als Kurator, Rik Reinking und dem auf Kunst im öffentlichen Raum spezialisierten Hamburger Galeristen Peter Borchardt hat die GIG zwei engagierte und kompetente Partner für dieses Projekt gefunden.Zahlreiche Aktionen und Angebote für Führungen, Musikveranstaltungen und ein Symposium haben das Projekt bislang begleitet. Noch bis zum 24.9.  von Dienstag bis Sonntag, jeweils ab 13 Uhr sind das Café „Sommergarten" sowie der Info-Point geöffnet, hier gibt es auch einen Audio-Guide gratis auszuleihen, der eine Begehung in eigener Regie gut unterstützt. Die City Nord präsentiert sich damit ausdrücklich als Standort für Kunst und Kultur. Die Kulturbehörde stuft dieses Projekt als "den anspruchsvollsten Beitrag zum Thema Kunst im öffentlichen Raum für dieses Jahr" ein.

Kunst im öffentlichen Raum Eine Skulptur verschafft einem Platz ein Gesicht und damit Identität. Eine Skulptur repräsentiert das Mehr, das sich jemand leistet, um etwas Besonderes zu dokumentieren, so auch Verantwortung für einen kommunalen Lebensraum zu übernehmen. „Kunst am Bau" und „Kunst im öffentlichen Raum" sind mittlerweile zu anerkannten und wirksamen Mittel für Public Relation geworden. Kunst im öffentlichen Raum hat den großen Vorteil, dass sie frei zugänglich ist, dass sie eine als gewohnt erfahrene Umgebung neu definieren kann und dass sie Aufmerksamkeit erregt.

Das künstlerische Konzept Das Kunst-Kompetenz-Duo Reinking/Borchardt präsentiert heute eine Künstlerliste, die spannende Beiträge verspricht. Rund 30 namhafte vorwiegend junge Künstler nehmen an dem Projekt teil. Junge Hamburger Kunst trifft hier auf internationale Kunst-Stars wie Lawrence Weiner. Die meisten von ihnen haben bereits beachtliche Erfolge in der Kunstszene zu vermelden. Von einigen hat man bereits viel gehört – von anderen wird man noch einiges zu hören sein. Dabei scheut Reinking keinesfalls den Diskurs mit den Meistern früherer Generationen, sondern bezieht sie ausdrücklich ein. Von zwei Künstlern werden auch gerade deren Arbeiten im Kunsthaus Hamburg präsentiert. Sonja Vordermaier und Jan Köchermann haben das Hamburg Stipendium für 2005 erhalten. Bei den ausgewählten Werken für die Ausstellungen handelt es sich um Werke der zeitgenössischen Kunst, die unterschiedlichen Thematiken und Ausrichtungen zuzuordnen sind. Die Grenzen zu anderen Kunstgattungen sind offen. Das schließt Einzelskulpturen, Skulpturengruppen und Installationen ein, des weiteren Performances, Konzerte und Video-Kunst. Es wird sowohl große und beeindruckende Beiträge geben, als auch Positionen, die es zu entdecken gibt. Neben skulpturalen Objekten wird es auch verschieden Plattformen geben, auf denen sich – wie auf einer Bühne Real Life Projekte und Performances realisieren lassen. Es wird Eingriffe in die örtlichen Gegebenheiten geben, indem zum Beispiel ein Weg verschwindet, oder ein Parkplatz zur Partylounge wird. Straßenlaternen mutieren zu Kandelabern, Stühle hängen am Himmel, Bäume laden Feen ein, Hinweisschilder fordern vehement nach mehr Unsinn im Leben. Lasst Euch einfach mal überraschen! Näheres auch unter: www.sculpture@CityNord.de  oder www.city-nord@net

Quelle: Pressemappe der GIG, erstellt von Sylvia Soggia, 2006

Eine Meinung

  1. Der Architektursommer im letzten Jahr in Hamburg war insgesamt ein sehr gelungenes Projekt!Gruß aus Thüringen.

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