Kosten einer Adoption im Inland: Welche Gebühren fallen an?

Ganz gleich aus welchem Grund man sich Gedanken über eine Adoption macht – die Fragen sind stets dieselben: Was hoch sind die Kosten einer Adoption und wie läuft so eine Inlands-Adoption eigentlich genau ab? Und Paare fragen sich außerdem: Wie alt dürfen wir sein, müssen wir heiraten, wie muss unser Leben aussehen und wie lange dauert der Adoptions-Prozess? Das sind nur einige der vielen Gedanken, die ein Paar bei diesem Thema beschäftigt.

Die Kosten einer Adoption sind wichtig zu wissen, sollten aber nicht einzig entscheidend sein

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass Bewerber meist unter 40 Jahre als sein sollten. Das entspricht dem Alter von „Normaleltern“, wenn sie ihr erstes Kind bekommen. Ein vorgeschriebenes Alter gibt es aber nicht. Demnach schließt sich eine Adoption noch nicht zwangsläufig aus, auch wenn die Eltern die 40-Jahr-Grenze überschritten haben. Auch verheiratet müssen Sie nicht zwingend sein. Das hat allerdings zur Folge, dass nur einer der beiden Partner das Kind adoptieren kann. Und: Verheiratet Paare haben bessere Chancen, weil allgemein die Versorgungssicherheit der Familie eher hergestellt erscheint. Verabschieden sollten Sie sich auf jeden Fall von dem Gedanken, dass so eine Adoption schnell geht. Gerade in Deutschland sind wenig Kinder frei zur Abgabe. Manche Paare haben Glück und schon nach 1-2 Jahren Erfolg. Andere warten wesentlich länger. Auch die Eignungsprüfung und die dazugehörigen Behördengänge dauern einige Wochen, bis es dann in die Wartephase geht.

Wenn Sie für eine Adoption, ganz gleich ob nun in Deutschland oder im Ausland, in Frage kommen, dann müssen Sie noch spezielle Prüfungsverfahren absolvieren. Diese sind von Jungendamt zu Jugendamt unterscheidlich. Sie dienen dazu festzustellen, ob Sie als neue Eltern in Frage kommen.

Kosten einer Adoption

Die Inlands-Adoptionen sind wesentlich günstiger als Adoptionen aus dem Ausland. Während man außerhalb Deutschlands zwischen 10.000 und 20.000 Euro berappen muss, kostet es in Deutschland selber weit unter 500 Euro. Zwischen 60 und 120 Euro kassiert davon der Notar- und viel mehr kommt an Zahlungen nicht dazu. Sie sehen: Bei den Kosten einer Adoption gibt es gewaltige Unterschiede. Der größte: Im Ausland muss man auch vor Ort sein, um sich das Kind dort einmal anzusehen. Außerdem lässt sich einiges nur im jeweiligen Land klären. Sie müssten sich also genau überlegen, ob Sie lieber ein Kind aus der Heimat in Ihre Familie aufnehmen möchten, oder eines aus einem anderen Land. Das alles klingt zwar sehr bürokratisch und ein wenig nach einem Warenhandel – aber es hilft eben auch niemandem, wenn Sie sich für Ihren Kinderwunsch in den Ruin wirtschaften. Auch sollten kulturelle Fragen beachtet werden, denn irgendwann kommt das Kind in das Alter in dem bspw. die Hautfarbe wahrgenommen wird. Eventuell führt das dann zu Fragen, mit denen das Kind nicht umgehen kann.

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