Kopfläuse bekämpfen: So werden Sie die unangenehmen Krabbler wieder los

Es fängt mit einem einfachen Jucken auf der Kopfhaut an, doch dann ist es meistens schon zu spät: Läuse haben den eigenen Kopf befallen und machen es sich dort in den Haaren gemütlich. Doch entgegen allgemeiner Vorurteile, dass der Läusebefall mit mangelnder Hygiene einhergeht, lässt sich sagen, dass jeder das Opfer von Kopfläusen werden kann.

Kopfläuse bekämpfen: Läuse sind nicht gefährlich aber trotzdem unangenehm

Während bei den ersten Bissen der Kopfläuse noch eine Art Betäubung der Kopfhaut stattfindet, und der Befall deshalb zunächst unbemerkt bleiben kann, ändert sich dies nach gewisser Zeit, weil der Körper Antigene produziert und die Stiche dann jucken. Zwar sind die Läuse nicht gefährlich, sind aber dennoch überaus lästig und störend.

Nachdem man die Kopfläuse bemerkt hat und die Läuse bereits erste Nissen bevorzugt hinter dem Ohr, im Nacken und an der Schläfe gelegt haben, ist schnelles Handeln notwendig, um die Kopfläuse bekämpfen zu können.

Wir haben hier für Sie die wirksamsten und effektivsten Mittel zusammengestellt, damit Sie schnell die Kopfläuse loswerden.

Kopfläuse bekämpfen: So wirds gemacht!

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Doppelschlag

Die oberste Regel um Kopfläuse bekämpfen zu können, lautet der sogenannte Doppelschlag. Dies bedeutet, dass egal, wie stark der Läusebefall ist, zweimal behandelt werden muss. Mit der ersten Behandlung erwischt man lediglich die Läuse und die geschlüpften Larven, nicht aber die frisch gelegten Eier.
Deshalb ist es überaus ratsam, dass man die Behandlung nach acht bis zehn Tagen wiederholt. In diesem Zeitfenster sind dann alle Eier geschlüpft, allerdings noch keine der Larven geschlechtsreif, so dass es auch keine neuen Nissen gibt. Der zweite Schlag eliminiert somit den gesamten Parasitenbestand. Es bleiben nur leere Eihüllen aus Chitin zurück, die an den Haaren fast untrennbar kleben, mit der Zeit aber langsam heraus wachsen.

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Für die Bekämpfung der Kopfläuse gibt es verschiedene Shampoos, Lotionen und Gele, die man ohne Rezept in Drogerie oder Apotheke kaufen kann. Diese Mittel sind entweder Insektizide, also Insektenvernichtungsmittel, oder Rezepturen, die Läusen die Atemwege verkleben und sie so ersticken lassen. Besonders geeignet sind zwei Mittel, die zu den Insektiziden gehören, nämlich das natürliche Pyrethrum und das synthetische Permethrin. Damit allergische Reaktionen vermieden werden, sollten Sie immer strikt die Anwendungshinweise beachten.

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Späte Diagnose, falsche Behandlung und Heimlichtuerei fördern die Ausbreitung. Viele Eltern verzichten aus gesundheitlichen Gründen auf die einzig wirksamen Kopfläusemittel oder verwenden diese zu sparsam. Davon werden die Kopfläuse nicht ausreichend bekämpft und der Befall breitet sich nur noch mehr aus.

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Damit Sie die Parasiten nach der Anwendung der Läusemittel vollständig loswerden, sollten Sie Kopfkissen, Bettwäsche und Stofftiere einmal in der Waschmaschine waschen. Ebenso sollte Sie Haargummis,-klammern und Bürsten in heißer Seifenlauge einweichen lassen, damit auch hier mögliche Eier abgetötet werden. 

Keine Meinungen

  1. Gute Auflistung. Ich bin Vegetarier und esse viele Nüsse. Gerade nur Weihnachtszeit kann man viele Walnüsse essen :-)Wußte allerdings nicht, dass Sojoprodukte so viel Proteine beinhalten, sollte ich mir vielleicht auch häufiger kaufen.

  2. Hallo Andrea,ein klasse Artikel. Gerade veganer haben es etwas schwieriger Proteine zu beziehen. Da ist so eine Auflistung sehr hilfreich.Vielen Dank!!! Beste Grüße – Paul

  3. guter artikel. es wird eine gute ergänzung für meine diät

  4. Sehr klare Darstellung der Proteinquellen für Veganer und Vegetarier. In vielen Kreisen hält sich ja das Gerücht noch hartnäckig, dass man nur durch pflanzliche Quellen nicht genug Eiweiss bekommt, aber das klappt ja wohl mittlerweile sogar bei Bodybuildern. Also: Selbst wenn man nicht 100% auf Fleisch verzichten kann, weil man vielleicht einen ganz starken Eisenmangel hat, ist es mit Sicherheit mehr als empfehlenwert einfach mal den alternativen Weg zu suchen. Tolle Rezepte gibt es genug. Vielen Dank, Bee

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