Kodak Easyshare Max: hoher Zoom und starke Lichtempfindlichkeit

Die Kodak Easyshare Max hat in Las Vegas auf der Consumer Electronics Show (CES) 2011 mit einem Diorama des Times Square ihre Zoom-Fähigkeiten direkt auf der Messe unter Beweis gestellt: Ein 30facher, optisches Zoomobjektiv von Schneider-Kreuznach (entspricht 28 bis 840 Millimetern bei Kleinbild) holt selbst die entferntesten Objekte auf der Straße im Mini-Format ganz dicht heran.

Und die Bridgekamera soll dabei auch ausgesprochen scharfe Fotos machen, Verwacklungseffekte seien nicht vorhanden. Kaum vorstellbar allerdings, wenn der Bildstabilisator zu wünschen übrig lässt: Hier wird lediglich der ISO Wert künstlich erhöht, ein Stativ erscheint durchaus angebracht.

30facher Zoom bei der Kodak Easyshare Max

Hoher Zoom und starke Lichtempfindlichkeit sind also die beiden Hauptfaktoren, die für die neue Kodak Bridgekamera sprechen. Die Lichtempfindlichkeit der Kodak Easyshare Max von bis zu 12.800 soll sich dann auch besonders bezahlt machen, wenn Aufnahmen im Freien gemacht oder dunkle Motive in Innenräumen festgehalten werden sollen, aber auch schnelle Fotos – quasi aus der Hüfte geschossen – sollen damit gelingen. Der BSI-CMOS-Sensor soll des weiteren ohne Blitz auskommen und die Stimmung noch besser einfangen können.

Die Blende bewegt sich zwischen f/2.8 (Weitwinkel) und f/5.6 (Tele), die Verschlusszeiten zwischen ½ und 1/2000 Sekunden (automatisch) und 16 bis 1/2000 Sekunden (manuell). Weißabgleich, Fokus und Blitz werden ebenfalls automatisch angesprochen, Bilderserien mit 120 Fotos pro Sekunde sind ein weiteres Feature der neuen Kodak.

Bridgekamera mit hoher Lichtempfindlichkeit

Die Kodak Easyshare Max kann aber natürlich weiterhin manuell eingestellt werden, selbst wenn man den automatischen Modus auch wählen kann, um die Verschlusszeiten und die nötige Blende einstellen zu lassen. Dazu werden noch verschiedene Motivmodi angeboten (Porträt, Landschaft, hell, Aktion, Text und Museum mit ihren einzelnen Unterpunkten), sowie künstlerische und filmische Effekte. Geschossene Fotos können durch die Share-Funktion per E-Mail versandt werden oder an Social Networks wie Facebook und Twitter weitergereicht und somit geteilt werden.

Die Kodak Easyshare Max wird am 11. April 2011 erscheinen und für den durchaus überschaubaren Preis von 329 Euro zu haben sein.

Eine Meinung

  1. Für richtige Fotografen, auch im privaten Bereich, ist ein 30fach Zoom einfach nicht notwendig bzw. selbst bei tollen Bildstabilisatoren ist es nicht vorstellbar, dass die Bilder irgendetwas taugen. Der Bereich Lichtempfindlichkeit ist da schon deutlich wichtiger – und es bleibt zu hoffen, dass bei den Bridgekameras in diesem Bereich mehr entwickelt wird da es für den „Otto Normalverbraucher“ zu deutlich besseren Aufnahmemöglichkeiten z.B. bei Dämmerung, in dunklen Räumen ohne Blitz, bei schnellen Bewegungen von Kindern etc. führen würde.

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