Kinder loslassen: Wie Eltern gelassen bleiben können

Dabei sollte man sich eigentlich freuen, wenn das Kind endlich in die Selbstständigkeit übergehen kann.

Aber so einfach ist das gar nicht und viele Eltern machen sich gerade deshalb Vorwürfe, was sie jedoch gar nicht zu tun brauchen.

Trennungsschmerz ist auch dann tiefgreifend, wenn die Kinder lediglich ausziehen.

So können Sie Loslassen lernen:

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Auch in jungen Jahren schon Loslassen lernen

Kindergarten, Freunde und Schule, all das sollte Kinder schon darauf vorbereiten, dass es eine Welt außerhalb des Elternhauses gibt. Daher sollte man es auch nicht unterbieten, sondern vielmehr fördern (aber nicht zwingen), wenn das Kind auch mal bei Freunden übernachten möchte oder ins Ferienlager will. Vor allem, wenn das Kind weiß, dass die Eltern sich mit ihm freuen, kann es den Urlaub auch genießen.

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Angst nehmen und vorbereiten

Man sollte den Kindern niemals Angst vor der Welt machen. Nur weil man sie nicht aus dem Haus lassen möchte, muss man ihnen nicht einreden, dass sie alleine nicht klar kommen könnten. Das beste Mittel ist, sie gut vorzubereiten und ihnen zu versichern, dass sie immer einen Rückhalt haben werden. Und eins vorweg: perfekt vorbereitet werden sie niemals sein, daher sollte man Freiheiten nicht zu lange aufschieben.

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Neuer Fokus

Abnabelungsprozesse sind ein wichtiger Bestandteil des Erwachsenwerdens, den meisten Kindern und Jugendlichen ist das auch klar, nur die Eltern haben oft Probleme, zwischen dem Baby zu unterscheiden, das sie damals gehalten haben und dem Erwachsenen, der daraus geworden ist. Loslassen lernen heißt, die Kinder nicht in vergangenen Erinnerungen wahr zu nehmen, sondern als die selbstständigen Individuen, die sie nun sind. Dass sie ihr eigenes Leben haben, gehört dazu.

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Reden ist Gold

Viele Eltern verschweigen ihren Kindern die Verlassensängste und reagieren stattdessen ungewöhnlich gereizt und passiv-aggressiv, weil sich ihre Gefühle nicht anders ausdrücken lassen. Genau das soll aber nicht passieren, stattdessen sollte man auch mit den Kindern darüber reden, so dass sie auch verstehen, warum man derzeit etwas fahriger ist. Außerdem wirken solche Gespräche oftmals verbindend, da die Kinder nicht selten gleichermaßen Angst vor der Selbstständigkeit haben, sich aber auch nicht trauen, das zuzugeben.

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Groll vermeiden

In besonders unglücklichen Fällen ist der Auszug und die Loslösung des Kindes so schwer für die Eltern, dass sie kopflos reagieren und ihm sagen, dass es nie wieder aufzutauchen braucht. Gerade das führt oftmals dazu, dass sich das Kind auch in Notfällen nicht traut, sich an seine Eltern zu wenden. Niemals sollte man sich mit solchen Worten verabschieden (selbst, wenn man es nicht so meint), denn auch wenn man das Kind gehen lässt, man hört ja nicht auf, Mutter oder Vater zu sein.

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Sich selbst zum Zentrum machen

Besonders schwierig ist es für viele Eltern, dass plötzlich nicht mehr die Kinder das Zentrum ihres Universums sind und anstelle von ihnen tritt erst einmal Leere ein. Aber genau da liegt die Gelegenheit, sich selbst wieder zu entdecken und Hobbies, Wünsche und Träume zu erfüllen, die mit einem Kind erst einmal auf Eis gelegt wurden. So böse es auch klingt, man sollte Loslassen lernen, neue Freiheit nutzen und sich selbst (und auch den Partner) wieder neu kennen lernen.

Weiterführende Links:

http://www.wer-weiss-was.de/theme76/article2140952.html – Forumeintrag zum Thema Loslassen lernen

Keine Meinungen

  1. Als ich finde das Tigerbaby super Putzig.

    Die Grafik ist echt klasse.

    Natürlich ist sowas nicht jedermanns Sache, aber ich finde das echt klasse.

  2. Hey,

    freu mich schon voll auf die Games von Kinect. Hab aber den Sinn von Kinectimals noch nicht verstanden. Stellt es mir nach einer gewissen Zeit etwas langweilig vor.
    Aber erst mal werde ich mit die Xbox 360 slim kaufen..

  3. Ich bin echt mal gespannt, wie sich der Kinect Sensor verkaufen wird. Bis jetzt hört sich das super an, was man über das Gerät schreibt.

  4. Ich freue mich auf weitere Spiele sind echt wenige..

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