Mit heißem Wasser aufgegossen, als Pulver verabreicht, oder gekaut, Kava Kava wird auf unterschiedlichste Weise zu sich genommen und hat eine beruhigende Wirkung.
Kava Kava gegen Angstzustände
Durch die anxiolytischen Inhalte entspannt die Pflanze und mildert Spannungs- und Angstzustände. Unter Umständen kann sie auch als leichtes Schmerzmittel verwendet werden, die Muskelentspannung verhilft außerdem zu einem ruhigen Schlaf.
Auf Hawaii ist das Getränk ähnlich beliebt wie bei uns das Bier und genießt einen guten Ruf, da es auflockert und entspannt. In Gegenden wie Polynesien und Haiti war es Frauen früher verboten, ein Kava Getränk zu sich zu nehmen, heute ist das natürlich anders, nicht zuletzt, weil die Touristen sowieso keine Rücksicht darauf nehmen würden.
Rauschpfeffer ist in Deutschland verboten
Schwangere und Stillende sollten die Kava-Pflanze jedoch trotzdem nicht zu sich nehmen, da sie leichte Taubheitsgefühle und Hautirritationen hervor rufen kann und ihre Wirkung auf Kinder nicht genau erforscht wurde.
Außerdem gibt es Hinweise dafür, dass Kava leberschädigend wirken kann, weshalb die Einnahme auf jeden Fall in Maßen geschehen sollte.
Aus diesen Gründen ist der Vertrieb in Deutschland auch gesetzlich verboten, wiederholte Versuche, Gegenbeweise zur Unschädlichkeit zu liefern, verliefen bis dato erfolglos.
Da es immer wieder Schleichwege gibt, importieren und vertreiben immer noch Apotheken und vor allem Online-Dienste den Rauschpfeffer, allerdings sollte man – wenn überhaupt – sehr darauf achten, dass es sich dabei um Firmen handelt, deren Produkte auch ordentlichen Standards entsprechen, da viele Kava Kava Produkte gänzlich ohne Herstellerinformationen verkauft werden. Diese sollte man unter keinen Umständen zu sich nehmen.