Karriere-Knick? So geht’s wieder vorwärts

Im Job gescheitert? Sehen Sie die Chance, die sich hinter der Schlappe verbirgt.Das Scheitern gehört in einer langen Berufskarriere, die häufig über mehr als vierzig Jahre geht, genauso dazu wie der Aufstieg. Wichtig ist dabei nur, dass sich ein Arbeitnehmer von solchen Momenten nicht entmutigen lässt. Vielmehr muss er das zwischenzeitliche Scheitern als Chance sehen, um gestärkt aus dieser Situation herauskommen und die Karriereleiter entschlossen zu erklimmen.

Den Karriere-Knick akzeptieren

Ein vorübergehendes Scheitern ist schneller passiert, als manche Arbeitnehmer es für möglich halten. Das übernommene Projekt läuft schief, ein Jobwechsel schürt nur Unzufriedenheit oder der geträumte Schritt in die Selbstständigkeit hat sich nicht verwirklicht. In diesen Fällen sieht sich ein Arbeitnehmer gescheitert, was sich stark auf die psychische Verfassung auswirken kann. Der Betroffene fühlt sich im ersten Moment wie nach dem Verlust eines geliebten Menschen. Das Scheitern wird zunächst geleugnet, ehe sich Sorge, Kummer und Hass ablösen. Die Hassphase ist jedoch gefährlich, da weitreichende Fehler begangen werden können. Daher sollten sich Betroffene vorerst zurückziehen, um das Scheitern akzeptieren zu lernen und hieraus neuen Mut zu schöpfen. Am schlimmsten wäre eine Flucht in den Alkohol, da hierdurch keine fundierten Gedanken getroffen werden können.

Aus Fehlern lernen

Ein Karriere-Knick lässt sich in nahezu allen Fällen nicht mehr rückgängig machen und daher bleibt meist nur der Blick nach vorne. Hierfür sollte sich allerdings Zeit genommen werden, denn die Gefahr vor Aktionismus ist groß. Ein Arbeitnehmer sollte besser seine finanziellen Rahmen prüfen und vor allem die Gründe des Scheiterns genau analysieren. Nur wenn die Ursache bekannt ist, lassen sich Schlüsse für die Zukunft ziehen. Ist der Nullpunkt erreicht und das Geschehen aufgearbeitet, können neue berufliche Schritte in die Wege geleitet werden, wobei hier stets Rückschlüsse zu den begangenen Fehlern aus der Vergangenheit gezogen werden sollten. Häufig ist der Schaffensdrang nach einem Scheitern höher, als beim ersten Wagnis, sodass mutige, aber dennoch überlegte, Wege gegangen werden können.

Scheitern anerkennen und Neuanfang planen

Zusammenfassend lässt sich das Scheitern in drei Phasen einteilen, für die sich jeder Mensch so viel Zeit nehmen sollte, die er selbst benötigt. Zunächst muss der Karriere-Knick akzeptiert werden, was ohne Aktionismus gemacht werden sollte. Anschließend erfolgt die Fehleranalyse, sodass Ursachen des Scheiterns zerstreut werden können. Letztendlich kann ein Neuanfang geplant werden, bei dem die begangenen Fehler zur Sicherheit im Hinterkopf bleiben sollten.

Foto: Thinkstock, Stockbyte

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