Jetzt schon an den Frühling denken: Zwiebeln für die Blumenpracht setzen

Jetzt schon an den Frühling denken: Zwiebeln für die Blumenpracht setzen

Es lohnt sich, trotz beginnendem Regenwetter und fallender Temperaturen schon jetzt an den nächsten Frühling zu denken und Blumenzwiebeln einzupflanzen – so lässt sich später die volle Blütenpracht genießen. Welche Blumenzwiebeln bereits im Herbst gesetzt werden sollten und worauf man dabei achten muss, verraten wir hier.



Zwiebeln stecken: Tipps und Tricks

Kaufen Sie ausschließlich Blumenzwiebeln, die trocken und fest sind und außerdem eine glatte Haut haben. Bietet der Handel die gleiche Sorte in verschiedenen Größen an, gilt: Größere Zwiebeln bilden größere und kräftigere Pflanzen aus. Wer ein besonders üppiges Blumenbeet wünscht, kann auch mehrere Knollen zusammen einpflanzen. Bei kleinen Flächen ist es zudem ratsam, die Blumenzwiebeln zu schichten: Große Zwiebeln sowie Frühblüher kommen nach unten, kleinere nach oben. Gartenfreunde, die die Blüte verlängern möchten, können auch Arten mit unterschiedlichen Blütezeitpunkten zeitversetzt einpflanzen, um sich vom Mai bis in den September hinein an einem blühenden Beet erfreuen zu können. Einige Sorten wie zum Beispiel der Herbstkrokus blühen sogar bis weit in den November hinein, wenn sie im vorherigen September gepflanzt wurden.

Der perfekte Zeitpunkt zum Einpflanzen

Blumenzwiebeln müssen vor dem ersten Frost eingepflanzt werden, also für gewöhnlich bis November. Da Tulpen keine warmen Böden mögen, sollten Sie in diesem Fall einen möglichst späten Termin wählen. Die nordamerikanische Prärielilie verträgt hingegen keine Nässe und mag höhere Temperaturen, weshalb sie spätestens Ende des Monats in die Erde gesetzt werden muss. Besondere Regeln gelten zudem für die Steppenkerze: Wird sie im September gepflanzt, blüht sie im Juni und Juli. Sie benötigt lockeren Boden und einen sonnigen, windgeschützten Standort sowie 60 bis 120 Zentimeter Abstand zur Nachbarpflanze. Für welche Blumensorte Sie sich auch entscheiden: Der Boden muss gründlich vorbereitet werden. Topfpflanzen werden am besten mit einer Drainage versehen, um Staunässe zu vermeiden, während schwere Böden mit Sand durchmischt werden sollten. Auf Dünger können Sie beim Stecken von Blumenzwiebeln jedoch verzichten!

Wer sich im Frühling an einer vielfältigen und bunten Blumenpracht erfreuen möchte, sollte bereits im Herbst passende Sorten auswählen und einpflanzen. Ob Tulpen, Narzissen oder Steppenkerzen: Gärtnereien bieten jede Menge Frühlingsblüher an, die spätestens im November ihren Weg in den Boden finden müssen, damit sie in der nächsten Gartensaison ihre volle Schönheit entfalten können. Also, legen Sie los!

Foto: Thinkstockphotos, iStock, 467759111, lostsaga

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