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Die c´t hat sich vier Jahre dem Preisdruck widersetzt, so ähnlich jedenfalls formuliert Heise in der aktuellen c´t 24/2006. Jetzt aber kann man dem nicht mehr standhalten und muss quasi per sofort die Preise erhöhen. Und das nicht etwa um 1,35 %, wie bei Lohnerhöhungen üblich. Nein, gleich 10 % müssen es sein, sonst lohnt es ja schließlich auch nicht!

Die Vorwegnahme der Mehrwertsteuererhöhung taugt als Grund nicht. Zeitschriften unterliegen weiterhin der reduzierten Steuer von 7 %. Gestiegene Lohnkosten können es auch nicht sein, denn die stagnieren bzw. sinken real auch schon seit Jahren. Was bleibt also als Rechtfertigung für die Erhöhung des c´t-Preises? Die Druckkosten!?

Wer allerdings die Druckbranche kennt, kann sich auch das nicht vorstellen. Die Anzeigenpreise wurden auch nicht gesenkt. Die Zahl der Anzeigen ist nach meiner langjährigen Anschauung auch nicht gesunken. Mit Ausnahme der in letzter Zeit aber wieder zunehmenden Stellenanzeigen, deren Rückgang mit dem Börsencrash des Neuen Merktes vor x Jahren  zusammenhing und wohl kaum eine aktuelle Preiserhöhung rechtfertigen mag.

Am Ende mag es sogar keinen ökonomischen Grund geben. Lediglich die Verlagseigner wollen die Rendite nach oben treiben. Yacht kaputt?

(Foto: www.pixelquelle.de / Fotograf: Claus Schuhmann) 

Keine Meinungen

  1. Haette wohl das Abo nicht abbestellen sollen…war vermutlihc nicht der Einzige-m*sh-

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