Holzschädlinge bekämpfen: 10 hilfreiche Tipps zum Vorbeugen und Vernichten

Ob Holzbock, Holzwurm oder Termiten, mit keinem dieser Holzschädlinge möchte man unter einem Dach leben. Um diese Ungeziefer zu bekämpfen gibt es grundsätzlich vier verschiedene Methoden: Die chemische Vernichtung, die Bekämpfung mit Hitze, die Begasung und das Stickstoffverfahren. Im Einfamilienhausbereich kommen am ehesten die ersten beiden Methoden zum Einsatz. Während die Behandlung mit Gas und Stickstoff fast nur bei Kunst– und Kulturgütern eingesetzt wird. Wie die Methoden zur Bekämpfung der Holzschädlinge aussehen und was Sie noch gegen Holzwurm und Co. unternehmen können erfahren Sie hier:

Holzschädlinge bekämpfen : Die 10 besten Tipps

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Vorbeugende Maßnahmen

Neues Holz sollte vorbeugend mit Holzschutzmitteln behandelt werden, damit die unerwünschten Holzschädlinge gar nicht erst das Material befallen.
2
An Orten mit besonders hoher Luftfeuchtigkeit ist die Gefahr des Bafalls größer. Versuchen Sie eine solche Umgebung zu vermeiden oder seien Sie sich dessen bewusst und beugen Sie durch Schädlingsbekämpfung vor.
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Wässrige und ölige Holzschutzmittel

Damit wässrige Holzschutzmittel tief genug eindringen können, muss das Holz in der Regel vorbefeuchtet werden. Die öligen Mittel werden gebrauchsfertig geliefert; sie werden unverdünnt verarbeitet. Beide Arten von Holzschutzmitteln wirken nicht nur bekämpfend, sondern auch vorbeugend gegen Holzschädlinge.
4

Bohrlochverfahren

Beim Bohrlochverfahren, auch Bohrlochimpfung genannt, werden Bohrungen sowohl an befallenen als auch an gefährdeten Holzstellen durchgeführt. Diese werden wiederholt mit einer Schutzmittellösung gefüllt und anschließend verdübelt.
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Patronenverfahren

Bei dieser Methode werden die Bohrlöcher mit Salzpatronen gefüllt. Diese Salze lösen sich bei erhöhter Feuchtigkeit auf und diffundieren in das Holz. Bei der Bekämpfung des gewöhnlichen Nagekäfers, auch als Holzwurm bekannt, kommen häufig auch Injektionsspritzen zum Einsatz.
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Begasungsverfahren

Das Begasungsverfahren kann nur bekämpfend nicht vorbeugend eingesetzt werden. Bei dieser Methode lässt man das Gas, meist mehrere Tage, auf das Holz einwirken. Der Gebrauch von hochgiftigem Acrylnitril oder Blausäuregas ist nur mit besonderer Konzession erlaubt.
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Bekämpfung mit Hitze

Auch das Heißluftverfahren mit ölbeheizten Luftheizgeräten oder Heißluftblasgeräten dient nicht der Vorbeugung. Befallenes Holz wird für ca. 30 bis 60 Minuten einer Temperatur von etwa 55 Grad Celsius ausgesetzt. Da dieses Verfahren zur Rissbildung führt eignet es sich jedoch nicht für Möbel und Holzkunstwerke.
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Mikrowellentechnik

Die Mikrowellentechnik verzichtet ganz auf Chemie und stellt somit eine umweltfreundliche und kostengünstige Alternative bei der Bekämpfung von Ungeziefer dar. Die Wärme der Mikrowellen wirkt im befallenen Holz von Innen heraus und ist somit effizienter als andere thermische Verfahren, die nur langsam über die Oberfläche wirken.
9

Achtung Meldepflicht!

Bei Holzschädlingen wie dem Hausbockkäfer oder Termiten gilt in einigen Bundesländern eine Meldepflicht. Dies sollte unbedingt in der jeweiligen Landesbauordnung geprüft werden.
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Die Bekämpfung von Holzschädlingen ist komplex. Oftmals besteht die große Schwierigkeit schon allein darin, die Schädlinge eindeutig zu bestimmen und zu lokalisieren. Darum sollte bei der Bekämpfung in jedem Fall ein Fachmann zu Rate gezogen werden.

Tipps und Hinweise

  • Buchtipp „Holzschädlinge – Vermeiden, Erkennen, Bekämpfen“ von Klaus Klempe

Eine Meinung

  1. Ein italienischer Weihnachtskuchen 🙂 Super Sache, ich werde mir den auch mal so backen, denn ich bin ein großer Fan von Pandoro-Kuchen. Danke für das Rezept.

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