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    Start » Hirnblutung: Symptome, Folgen und Therapie
    Besser Leben

    Hirnblutung: Symptome, Folgen und Therapie

    11. Dezember 2011Updated:14. Oktober 20263 Minuten Lesezeit

    Bei einer Hirnblutung spricht man im Allgemeinen von sämtlichen Blutungen, die sich in dem Bereich des Schädels ereignen, die das Gehirn beherbergen, und im Besonderen bei sogenannten intrazerebralen Blutungen, die das Hirngewebe direkt betreffen. Bei ersterem kann auch lediglich die Hirnhaut betroffen sein, zweiteres führt oftmals zu einem Schlaganfall – beide sind mit schwerwiegenden und auch lebensgefährlichen Folgen verbunden, die Therapie sieht Eingriffe vor, wenn die Symptome akut sind und neurologische Rehabilitation bei einer Langzeitbehandlung.

    Hirnblutung: Hinweise und Wissenswertes!

    1

    Hirnblutung Symptome

    Die Symptome bei einer Hirnblutung sind nicht klar abzugrenzen und beziehen sich immer auf die jeweiligen Ursachen und den Ort im Gehirn, an dem die Blutung auftritt. Da diese Ursachen durch ein Schädeltrauma, Bluthochdruck, Tumore der Gefäße oder des Gehirns selbst, Aneurysmen und gestörte Blutgerinnung hervorgerufen werden können, reichen sie von Kopfschmerzen und Übelkeit bis zum Erscheinungsbild eines Schlaganfalls (neurologische Ausfälle wie halbseitige Lähmung und Störungen des Bewusstseins).

    2

    Erscheinungsbild

    Die langsame Ankündigung der Symptome ist eher selten, häufiger ist die plötzliche Störung der Bewegungsfähigkeit von Extremitäten und anderen Körperteilen, dem Seh- und/oder Sprachvermögen. Da es sich bei einer Hirnblutung um einen schweren neurologischen und klinischen Notfall handelt, ist die Reaktionsgeschwindigkeit von äußerster Wichtigkeit. Sollten also die Anzeichen für einen Schlaganfall bemerkt werden, muss sofort ein Krankenhaus aufgesucht werden.

    3

    nicht-chirurgische Behandlung

    Je nach der Ursache für eine Hirnblutung und die möglichen Auswirkungen für eine Therapie, können nicht-chirurgische Behandlungsmaßnahmen ergriffen werden, wenn es der Zustand des Patienten und die Ausmaße der Blutung zulassen, beziehungsweise, wenn operative Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen. In verschiedenen Fällen kann der Blutdruck gesenkt werden, um den Blutein- und -austritt zu kontrollieren. Ebenso wird die Körpertemperatur auf Normalwerte gesenkt.

    4

    operative Behandlung

    Es kann sein, dass eine Kraniotomie durchgeführt werden muss, um die Blutung zu stoppen und das Hämatom auszuräumen. In der Regel wird ein solcher nicht eben unproblematischer Eingriff allerdings nicht unbedingt empfohlen, es sei denn, die Blutung ist relativ dicht an der Oberfläche oder die Entlastung wäre dadurch gegeben.

    5

    Langzeitbehandlung

    Um die Folgen einer Gehirnblutung gering zu halten, werden neben der akuten Behandlung auch Übungen in einer Therapie eingesetzt, mit denen die Bewegung wieder in die Arme und Beine gebracht, das Sprachzentrum angeregt und Nebenerscheinungen, wie Verletzungen an Schultergelenken durch die lähmungsbedingte Eigenschwere der Arme, eingedämmt werden sollen. Hierfür werden nach der Pflegephase durch das Krankenhauspersonal Physiotherapien, Ergotherapien und logopädische Behandlungen verordnet. Krankengymnastik und Lymphdrainage gehören ebenfalls zu wichtigen, therapeutischen Maßnahmen, wenn es der Zustand des Patienten zulässt. Tatsächlich kann aber die Motorik so sehr geschädigt sein, dass gegen Schluckstörungen Magensonden eingesetzt werden müssen oder im Pflegefall die komplette Versorgung von Fachpersonal übernommen werden muss.

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