Grippe: Sind Männer wirklich wehleidiger als Frauen?

Krankes Deutschland: 2015 gab es so viele Fehltage wie nie

Frauen haben Schnupfen und Männer sind kurz davor zu sterben: Frauen ärgern sich seit Jahren über ihre so wehleidigen Partner. Mit Recht? Das haben Forscher jetzt ernsthaft wissenschaftlich untersucht und sie haben eine Erklärung dafür gefunden, die die Männer in Schutz nimmt.

Hormone schwächen die Beschwerden

Ein kranker Mann zu Hause ist wie eine Naturgewalt, die für eine gewisse Zeit sämtliche Gesetze außer Kraft setzt. Ja, Männer sind empfindlicher als Frauen. Und jetzt bekommen die Männer auch noch Unterstützung. Denn: Medizinisch betrachtet spielen beim Abwehren einer Grippe die Hormone eine ganz wichtige Rolle. Da scheint eine Frau mit ihrem natürlichen Östrogen einfach viel besser gewappnet zu sein als ein Mann. Das zeigte die Studie.

Das heißt: Männer haben bei einer Grippe tatsächlich körperlich mehr zu tun als Frauen. Tests zeigten zudem, dass unter Beigabe von Östrogenen zu den Grippeviren die Antwort des Körpers gegen die Viren besser war als ohne die weiblichen Hormone. Das ist ein Hinweis darauf, dass das Östrogen sozusagen gegen die Infektion wirkt oder zumindest den Körper in seiner Immunabwehr stärkt.

Männer gehen ungern zum Arzt

Ein Arztbesuch kommt laut Umfrage für die meisten Männer dennoch eher nicht in Frage. Das aber heißt im Umkehrschluss, dass Frauen ihren erkrankten Partner weiter auf dem Sofa versorgen müssen…

Foto: Thinkstockphotos, 156416601, Wavebreak Media, Wavebreakmedia Ltd.

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