Grill reinigen: So geht’s selbst fies Eingebranntem an den Kragen

Grillen macht Spaß – wenn bloß das lästige Reinigen nicht wäre! Doch was sein muss, muss sein. Trostpflaster: Wer’s richtig anstellt, kriegt den Grill auch ohne großes Schrubben wieder sauber. Und sogar total verkrustete Grillroste lassen sich vom Eingebrannten befreien.







Die Sonne lacht, die Holzkohle ist auf dem Punkt und der Grillmeister frönt seiner Passion – so lässt sich das Leben aushalten! Doch nach dem Grillen ist vor dem Grillen, sprich: Das Ding muss wieder sauber gemacht werden. Die abgekühlte Asche zu entfernen, das ist kein großer Akt. Mit dem Grillrost sieht das schon anders aus. Fleisch und Würstchen, direkt über der Glut gegrillt, hinterlassen am Rost eine schwarze Kruste aus eingebranntem Fett, Gewürzen und Ascheteilchen. Die muss weg, schließlich soll’s beim nächsten Grill-Event genauso gut schmecken.

Die Zeitung ist nicht nur zum Lesen geeignet

Am leichtesten fällt die Reinigung des Rosts, wenn man direkt nach dem Grillen Hand anlegt. Damit ist aber nicht gemeint, dass gleich losgeschrubbt werden soll. Das Zauberwort heißt Einweichen. Super klappt das mit schnödem Zeitungspapier. Ist der Rost abgekühlt, wickelt man ihn in feuchtes Zeitungspapier an und lässt ihn über Nacht liegen. Besonders wirkungsvoll ist das, wenn man ihn dabei auf dem Rasen lagert: feuchtes Zeitungspapier auf den Rasen legen, Rost darauf und noch eine Lage angefeuchtetes Papier darüber – fertig. Die Feuchtigkeit und der Tau im Rasen weichen die Verkrustung dann so gut auf, dass sie sich am nächsten Morgen leicht mit einem Schwamm und gegebenenfalls etwas Spülmittel entfernen lassen.

Mit harten Bandagen gegen hartnäckige Verkrustungen

Was aber tun, wenn der Rost monate- oder gar jahrelang nicht gesäubert wurde, sich ein dicker, schwarzer Belag eingebrannt hat? Dann muss richtig Hand angelegt werden, anders geht es nicht. Einweichen ist der erste Schritt, am besten in Verbindung mit einem kräftigen Fettlöser. Viele Griller schwören auf die Chemiekeule Backofenspray, aber selbst die gerät bei total Eingebranntem an ihre Grenzen.
Nach der Vorbehandlung per gründlichem Einweichen müssen harte Saiten aufgezogen. Dafür eignet sich eine Drahtbürste am besten. Den Rost damit sauber zu scheuern, ist zwar eine schweißtreibende Angelegenheit, aber so klappt’s am besten. Und damit das Saubermachen beim nächsten Mal nicht wieder zur Plackerei gerät, am besten den Rost ab sofort nach der Grill-Session wie oben beschrieben einweichen. Das spart Zeit und Muskelkraft.



Fotonachweis: Thinkstock, 87572656, liquidlibrary, Jupiterimages

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