Google Pad: das gPad von HTC macht dem iPad Konkurrenz

Das Google Pad ist schon kurz nach der Vorstellung des iPads durch Konzeptzeichnungen in den Blick der Berichterstattung geraten und es wurde auch bereits gemunkelt, dass als Hersteller HTC in Betracht käme, denn das Nexus One Handy wurde schon erfolgreich gemeinsam entwickelt. Ein solches HTC Pad steht nun in den Startlöchern, der Provider Verizon wird zumindest in den USA den Vertrieb übernehmen. Trotz der überzeugenden Angaben ist aber noch nichts sicher, bis nicht die offizielle Ankündigung durch Google oder HTC ansteht.

HTC baut Google Pad

Ob das Google Pad nun tatsächlich „gPad“ heißen wird, darf zu Recht bezweifelt werden. Doch an dieser durch die Presse geprägten Begrifflichkeit lassen sich verschiedene Dinge ablesen: Zum einen sieht man, wie schnell sich Hardware-Konzepte und ihre Namen sich auch bei der Konkurrenz durchsetzen und zum anderen sieht man hierin auch, wie das Verhältnis von Original und Nachfolgern, wohlgemerkt unabhängig ihrer Leistungen, gewertet wird. Ein dritter Punkt zeigt nebenher, wie trendy die Apple-Produkte geworden sind – und wie sehr sie in den Sprachgebrauch übergegangen sind.

Das Google Pad oder gPad oder welchen Namen es tragen wird, soll mit Android ausgestattet werden. Dieses Betriebssystem hat sich bereits auf vielen Handys und Smartphones durchgesetzt und verspricht mit dem Touchscreen vom HTC Pad gut auszukommen. Daneben wird auch weiter an ChromeOS gearbeitet, das dann auf anderen Notebooks laufen soll, wobei es auch eine gute Chance gibt, dass Chrome bereits beim Google Pad zum Einsatz kommt.

Gpad wird vermutlich Android verwenden

Bisher ist als Veröffentlichungsdatum der 26. November 2010 angepeilt: Der Freitag nach Thanksgiving, der Beginn der Weihnachtssaison im Einzelhandel, gilt als einer der besten Termine, um Neues auf den Markt zu bringen. Denn traditioneller Weise geben Amerikaner am sogenannten „Black Friday“ deutlich mehr Geld aus.

Noch handelt es sich um Spekulation, die auch die interessantesten Details (Größe des Google Pads, seine Leistungsfähigkeit etc.) außen vor lässt. Dass das gPad demnächst kommt, kann aber nicht wirklich bezweifelt werden.

Weiterführende Links:

http://www.nytimes.com/2010/04/12/technology/12slate.html?_r=1

2 Meinungen

  1. Das ist gerade für Fotografen alles sehr interessant. Wir arbeiten nun seit 4 Monaten mit dem I-Pad bei Shootings. Übertragen über WLAN an das IPad und steuern auch über den Safaribrowser die Kameras. Dies hat uns viele neue Möglichkeiten gebracht. Klar, das geht ja auch mit PC oder Notebook. Wer aber mal bei einem Shooting im Büro des Firmenchefs nicht das Bild auf dem Kameradisplay präsentiert oder das Notebook aufklappt, sondern einfach dem Kunden das IPad in die Hand gibt und fertig. Bilder anschauen, reinzoomen usw. ….. bemerkt schnell, welche Vorteile diese kleinen Dinger einbringen bei der Arbeit. Von der Bildpräsentation bei Kunden und Agenturen möchte ich garnicht erst sprechen. Wenn Du noch ein offenes System kommen würde um Software auf das IPad zu bekommen, die ein Fotograf noch gut gebrauchen könnte für unterwegs. Na ja, zumindest sieht man beim IPad auch die RAWs direkt. Wäre trotzdem schön, wenn es weiter gehen könnte und die großen Anbieter mit Apple kooperieren. Ein Eos utility oder Nikon Camercontrol auf dem IPad, das wäre was. Aber vielleicht brauchen wir alle Apple nicht und freuen uns auf alles was die anderen Anbieter noch so bringen. Evtl. wird das google pad eine echte Konkurenz? Wer weiß, es müßte nur alles etwas schneller gehen. Apple in den wenigen Monaten schon einen guten Vorsprung herausholen können und bei aller Kritik an Apüle, Marketing können die Jungs bei Apple. Vielen Dank für die tollen Infos. Gruß aus Köln, dirk

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