Google Analytics Alternativen

Google Analytics wird von vielen Millionen Websites weltweit genutzt, um die eigenen Internetauftritte im Bezug auf die Anzahl der Besucher auszuwerten. Dabei werden auch viele Daten wie das verwendete Betriebssystem, das Herkunftsland, teilweise auch die Stadt und auch die Besucherquelle angezeigt. Nicht selten wird Google wegen Analytics kritisiert. In den letzten Jahren haben sich auch immer mehr Google Analytics Alternativen gefunden, mit denen die eigene Seite datenschutzfreundlicher und gleichzeitig ähnlich detailliert ausgewertet werden kann.

Google Analytics Alternativen:

1

Google Analytics Alternative für den eigenen Webspace

Piwik ist eine der Google Analytics Alternativen, die nicht nur detaillierte Informationen zu den Besuchern liefern, sondern gleichzeitig auch datenschutzfreundlich sind. Das Skript wird auf dem eigenen Server installiert. Direkt danach muss nur noch die eigene Seite hinzugefügt und auf der Seite selbst ein kleiner Code eingefügt werden, damit sie ausgewertet werden kann. Auf Wunsch können Nutzer, die nicht getrackt werden wollen, aus der Statistik mit den eigenen Daten entfernt werden. Damit nimmt Piwik ganz stark Rücksicht auf Nutzer, die anonym durch das Internet surfen wollen und bei denen keine Daten aufgezeichnet werden sollen. Besonders reizvoll ist diese Lösung wegen der vielen Zusatztools die es dafür gibt. So ist unter anderem eine iPhone und eine Android App verfügbar. Damit können die Statistiken der eigenen Seite sogar in Echtzeit ausgewertet werden. Für wichtige Content Management Systeme wie etwa WordPress oder Joomla gibt es auch Plugins, mit denen die Einbindung auch ohne Trackingcode möglich ist. Hier gehts zu Piwik.

2

AWStats kommt bei vielen Webhostern zum Einsatz

Nicht immer muss es ein externes Statistiktool sein, um die eigene Webseite auszuwerten. Das Programm AWStats zum Beispiel ist bei vielen Webhostern bereits vorinstalliert und kann direkt im Kundenbereich aufgerufen werden. Sollte das Tool nicht vorinstalliert sein, so kann es ganz bequem nachgerüstet werden. Das Skript ist auf der offiziellen Seite des Programms verfügbar. Die Statistiken sind dabei ähnlich wie bei Google Analytics. Dabei kann die Demographie von Benutzern einer Seite ein Stück ausgewertet werden. Auch die Besucherquellen, sowie die Länder, die Anzahl der Besucher nach Monaten, Tagen und Jahren sowie die Anzahl von auf der Internetseite befindlichen Downloads können angezeigt werden. Die Analyse erfolgt ohne das Hinzufügen eines Trackingcodes. Damit können auch die Daten von Nutzern ausgewertet werden, die zum Beispiel JavaScript deaktiviert haben. Die Auswertung erfolgt über die Logdateien des Servers. Hier gehts zu AWStats.

3

Webalyzer: Etwas veraltet aber immernoch funktionstüchtig

In der Liste von Google Analytics Alternativen darf auch der Webalizer nicht fehlen. Das Tool ist allerdings etwas mit Vorsicht zu genießen, da das letzte Update 2009 veröffentlicht wurde. Damit ist es bereits etwas veraltet und sollte nur noch zum Einsatz kommen, wenn die Analyse der eigenen Internetnutzer eher zweitrangig ist. Das Tool wertet, ähnlich wie AWStats, die Serverlogs aus. Dabei kann gewählt werden, ob das ganze Serverlog oder nur Teile davon ausgewertet werden sollen. Für Experten gibt es auch die Möglichkeit, das Tool mit Hilfe der Kommandozeile zu steuern. Dadurch, dass das Programm in der Programmiersprache C geschrieben ist, kann es auf leistungsstarken Systemen auch bei hoher Laste viele Zugriffe verarbeiten und analysieren. Der Webalyzer kann von der offiziellen Homepage in zahlreichen Versionen heruntergeladen werden. Hier gehts zum Webalyzer.

4

StatCounter misst Daten in Echtzeit

Wer bei der Analyse von Besuchern einer Internetseite auf eine externe Lösung setzen will, der ist mit StatCounter sehr gut bedient. Das Tool bietet eine ähnliche Informationsfülle wie die Lösung von Google. Die Auswertung passiert in Echtzeit. Zur Analyse muss ein Codeschnipsel in die eigene Seite eingefügt werden. Wie das bei den einzelnen Content Management Systemen oder Onlinediensten funktioniert wird auf der Seite detailliert, allerdings auf Englisch, beschrieben. Der Dienst kann in einer Grundversion kostenlos genutzt werden, verfügt aber auch über Bezahlaccounts ab 4 Dollar,  bei den die Daten für eine bestimmte Anzahl von Usern in einem Log sowie eine höhere Anzahl monatlicher Nutzer erreicht werden kann. StatCounter ist damit für Nutzer die es gern kostenlos mögen vor allem etwas für kleinere Webprojekte bis 250000 Seitenbesuchern. Hier gehts zu StatCounter.

5

Clicky bietet viele Plugins und Apps zur Nutzung an

Ebenfalls mit Webinterface kommt der Onlinedienst Clicky, der ein ähnliches Aussehen aufweist wie das prominente Vorbild des Suchmaschinenriesen. Die Weboberfläche ist sehr schnell und bietet einen umfangreichen Überblick über Besucherquellen, Werbekampagnen, die Besucher selbst sowie eine Keyword Auswertung. Damit lassen sich Erfolgspotenziale auf der eigenen Internetseite leicht ausmachen und Verbesserungen an der eigenen Seite durchführen. Der Nachteil von Clicky: Viele Funktionen sind in der kostenlosen Version nicht verfügbar. Stattdessen muss auf ein kostenpflichtiges Paket umgestiegen werden, welches pro Monat mindestens 4,99 Dollar kostet und auch im Umfang nicht unbegrenzt ist. Die teuerste Version ermöglicht so maximal eine Auswertung von 200000 Pageviews pro Tag und kostet 49,99 Euro. Clicky kann 21 Tage lang kostenlos getestet werden. Hier gehts zu Clicky.

6

Woopra ermöglicht die Auswertung der eigenen Seite per Desktop App

Statt auf eine Weboberfläche zu setzen gibt es auch die Möglichkeit, mit Hilfe einer Desktop App die eigene Seite auszuwerten. Einen passenden Dienst bietet Woopra an. Ähnlich wie bei den anderen Onlinediensten muss für die Nutzung des Dienstes ein kleiner JavaScript Code in die eigene Seite integriert werden. Die Auswertung der Daten der eigenen Internetseite erfolgt in Echtzeit. Die Desktop Anwendung wurde in Java umgesetzt, was die Lauffähigkeit auf vielen gängigen Betriebssystemen wie Windows, Mac OS oder Linux garantiert. Ähnlich wie bei den Wettbewerbern können die Daten nach verschiedenen Aspekten sortiert werden. Von reinen Zahlen der Nutzer bis hin zu detaillierten Auswertung von Systemen und deren Konfiguration ist alles möglich. Woopra ist in der Grundversion kostenlos. Mit Hilfe der bezahlten Version können höhere Zahlen von Nutzern und längere Archivierungszeiten erworben werden. Hier gehts zu Woopra.

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WordPress Plugins zur Auswertung von Besucherzahlen

Speziell für das Blogsystem WordPress gibt es mehrere Auswertungsplugins, die einfach installiert werden können und Out-of-the-Box laufen. Im Grunde unterscheiden sich die Tools wenig voneinander. Besonders beliebt ist WordPress.com-Stats, welches in Jetpack for WordPress enthalten ist. Dafür ist ein Account auf der Seite WordPress.com nötig, mit dem die eigene Seite dann verbunden werden muss. Der Vorteil dieses Plugins ist, dass es nicht nur das Statistiktool, sondern noch viele weitere nützliche Erweiterungen mitbringt. Ähnliche Tools wie dieses Auswertungstool sind NewStatPress, ein Programm zur Echtzeitauswertung von Besuchern
auf der eigenen WordPress Seite, sowie myStat, welches durch eine besonders schöne grafische Darstellung beeindruckt.

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