Gartenteich – wahre Zierde für jeden Garten

Das Herz dieser „Kulturlandschaft“ hinter der Terrassentür ist für viele Gartenbesitzer der eigene Gartenteich. Und das kommt nicht von ungefähr. Wasser wirkt beruhigend und belebt die Sinne.
Ein jeder weiß um die beruhigende Wirkung von rauschenden Wellen am  Ufer.

Gut, mit einem Teichlein lässt sich sicher keine Brandung erzeugen, aber schon ein sanftes Plätschern kann ungeahnte Wirkung zeigen.

Je nach Gestaltung prägt der Teich das Flair des gesamten Gartens. Ob postmodern, exotisch, naturbelassen oder romantisch, der eigene Teich kann den Garten in eine ungeahnte Erlebniswelt verwandeln. Gönnt man sich ein solches Kleinod, so gibt es zahlreiche Dinge, die es zu beachten gilt.

Generell sollte man sich im Vorfeld gut überlegen, was man will, wofür Platz ist und was man sich überhaupt leisten kann. Am wichtigsten ist hier die Standortwahl. Der Teich sollte nicht nur dort ausgehoben werden, wo er am besten im Garten wirkt, sondern er muss vor allem sonnig und außerhalb der Reichweite von Laubgewächsen stehen. Zum einen benötigt das Feuchtbiotop ausreichend Sonnenlicht und zum anderen ist Laub der Wasserqualität mehr als abträglich.

Auch sollte man sich im Klaren sein, dass ein Teich immer auch eine Gefahrenquelle vor allem für Kinder und Haustiere darstellt. Hier muss unbedingt dafür gesorgt werden, dass kein Sicherheitsrisiko besteht.

Um möglichst natürlich zu wirken, sollte ein Gartenteich am Ufer flach auslaufen, dies erleichtert die Besiedlung durch verschiedenste Tierarten und lässt die Uferzone „echter“ erscheinen.
Außerdem sollte der Gartenteich mindestens 60 cm tief sein, um der Flora und Fauna ein sicheres Überwintern zu ermöglichen.

Bei der Teichanlage selbst gibt es zahlreiche Dinge zu beachten. Für kleinere Teiche eignet sich eine vorgefertigte Form am besten. Größere Anlagen lassen sich ideal mit Teichfolie gestalten. Auch hier sollte man im Vorfeld seine Teichanlage genau planen und sich gegebenenfalls Rat von anderen Teichbesitzern einholen.

Mit der richtigen Bepflanzung und entsprechendem Tierbesatz lässt sich auf natürliche Weise eine gute Wasserqualität erreichen, ganz ohne Chemie. So eignen sich besonders die winterharte Krebsschere und Wassernuss, um dem Wasser Nährstoffe zu entziehen. Besetzt man das Gewässer zusätzlich mit Elritze, Posthornschnecke und Teichmuschel, so sollte einem klaren Teich nichts mehr im Wege stehen.

Es klingt zunächst vielleicht etwas umständlich, beherzigt man aber die wichtigsten Fakten zum Teichbau, so lässt sich doch relativ einfach ein kleines Fleckchen Natur im heimischen Garten schaffen, welches eine ungeahnte Wirkung aufs eigene Wohlbefinden haben kann.

Lassen sie ihrer Phantasie freien Lauf und versuchen sie es, sie werden einen Teich im Garten nicht mehr missen wollen.

3 Meinungen

  1. Außerdem sollte der Gartenteich mindestens 60 cm tief sein, um der Flora und Fauna ein sicheres Überwintern zu ermöglichen.

  2. Ich bin da auch Mitglied, aber eine Premiummitgliedschaft sehe ich nicht unbedingt als notwendig an. Gegen allzu nervige Werbung gibt es zum Glück Ad-Blocker.

  3. Teichfolien-24.de

    Wenn Fische im Teich sind sollte die Wassertiefe mindestens einen Meter betragen.

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