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    Start » Gartenmöbel Pflege: Anleitung für Holzmöbel
    Gartenarbeit

    Gartenmöbel Pflege: Anleitung für Holzmöbel

    11. Mai 20113 Minuten Lesezeit

    Gartenmöbel aus Teak oder anderen Holzarten sind den Einflüssen von Sonne, Wind und Regen ausgesetzt und verwittern daher mit der Zeit. Dann werden sie grau, es lösen sich Fasern und sie sind nicht mehr schön anzusehen. Im Frühjahr sollte daher eine gründliche Reinigung stattfinden, nach der ein Holzschutz aufgetragen wird.

    Gartenmöbel: Was wird benötigt?

    • Bürste
    • Seifenwasser
    • Schleifpapier
    • Holzschutzmittel
    • Pinsel
    • Lappen

     

    Gartenmöbel: So wirds gemacht!

    1

    Reinigung

    Zunächst einmal sollten die Gartenmöbel nach dem langen Winter, den sie im Keller oder auch Draußen verbracht haben, gründlich von Staub und Schmutz befreit werden. Hierzu kann Wasser und Seife verwendet werden, im Handel sind aber auch spezielle Holzreiniger erhältlich. Festsitzender Schmutz kann mit feinem Schleifpapier entfernt werden, dadurch wird auch gleichzeitig die Oberfläche wieder schön glatt.

    2

    Holzentgrauer

    Für Möbel, die im Laufe der Zeit grau geworden sind, bieten einige Hersteller Holzentgrauer an. Sie entfernen Schmutz und hellen das Holz wieder auf, sodass es seine ursprüngliche Farbe zurückerhält. Holzentgrauer bestehen in der Regel aus zwei Komponenten. Die erste Komponente wird mit Wasser verdünnt mit einer Bürste auf das Holz aufgetragen, es löst die groben Verschmutzungen. Danach wird die zweite Komponente aufgebracht und das Holz wird so lange gebürstet, bis es wieder hell ist. Dann wird das Holz mit klarem Wasser abgespült und kann trocknen. Bei der Arbeit mit Holzentgrauer sollten Handschuhe getragen werden.

    3

    Holzlasuren

    Die Holzlasuren werden unterschieden in Dünnschicht- und Dickschichtlasuren. Dünnschichtlasuren sind wässrig und können dadurch tief in das Holz eindringen und es so von innen schützen. Dickschichtlasur dagegen bildet eine geschlossene Schicht und ist von der Konsistenz einem Lack ähnlich. Beide Lasurenarten verwittern mit der Zeit und müssen daher regelmäßig erneuert werden, wobei das erneute Überstreichen bei einer Dünnschichtlasur einfacher ist. Im Handel sind inzwischen aber auch schon Mischprodukte erhältlich, in denen die Vorteile beider Lasuren miteinander kombiniert werden.

    4

    Möbelöl

    Zur Pflege der Gartenmöbel gibt es viele Öle, die mit einem weichen Pinsel oder einem Lappen auf die Holzoberfläche aufgetragen werden, manchmal sind sie auch als Spray erhältlich. Oft wird es als Teaköl bezeichnet, das eine je nach Hersteller unterschiedliche Zusammensetzung hat. Als Bestandteile kommen Leinöl, Holzöl, Rizinusöl, Naturharz und weitere Zutaten in Frage. Der Vorteil von Teaköl ist, dass die Poren des Holzes offen bleiben. Um dies zu gewährleisten, sollte es nicht zu häufig angewendet werden und das überschüssige Öl sollte mit einem Lappen entfernt werden. Teaköl sorgt für eine Unempfindlichkeit der Gartenmöbel gegenüber Wettereinflüssen.

    5

    Teakholz

    Der Teakbaum ist ein Laubbaum, der im Süden und Südosten Asiens beheimatet ist und etwa 25 bis 35 Meter hoch wird. Sein Holz enthält natürliche Öle, ist ziemlich resistent gegen Insekten und Pilze und sehr dauerhaft und wetterfest. Auch ohne eine Behandlung bleibt die Oberfläche wetterfest. Ein weiterer Vorteil dieses Holzes ist, dass es schwer entflammbar ist. Für die Pflege von Teak wird das Teaköl benutzt.

    Schwierigkeitsgrad:  

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