Frühjahrsputz mit Leifheit: Testbericht

Ein Glück, dass es die Frühjahrsputz-Aktion von Leifheit gibt. Die Marke dürfte jedem ein Begriff sein, denn die Firma gibt es bereits seit 1959. Wer im Supermarkt die Preise für Leifheit Produkte mit den No-Name Herstellern vergleicht wird schnell einen drastischen Unterschied feststellen. Genau dieser Unterschied hielt mich bisher immer davon ab, die Reinigungsgeräte der Marke Leifheit zu kaufen.

Dass das eine falsche Entscheidung war, stellte sich kürzlich heraus. Denn ich bekam die Gelegenheit, Produkte der Firma zu testen und eines vorweg: Ich bin insgesamt sehr begeistert. Aber erst einmal zu den getesteten Produkten. Im Testpaket waren:

  • 1 Staubhandschuh aus Mikrofaser
  • 1 Fensterwischer 3 in 1
  • 1 Aufsatz für den Fensterwischer: Fliesen- und Wannenwischer Flexi Pad
  • 1 Clean Twist System

Der Staubhandschuh von Leifheit

Wir haben zwei Katzen die derzeit ihr Winterfell verlieren. Im Wohnzimmer ziehen die elektrischen Geräte die Haare und auch anderen Staub geradezu magisch an. Bisher habe ich immer einen Staubwedel zum Reinigen benutzt, was relativ gut funktioniert hat.

Was mich aber immer genervt hat war die Tatsache, dass der Staubaufsatz öfter mal vom Stiel gerutscht ist. Das kann mit dem Staubhandschuh nicht passieren. Die Farbe (rosa) ist zwar etwas hässlich, dafür liegt der Handschuh sehr schön über der Hand nimmt sogar Katzenhaare auf. Perfekt.

Der Fensterwischermit Fliesen- und Wannenaufsatz

Der Fensterwischer ist ebenfalls toll. Wir wohnen in einer Altbauwohnung und haben hohe, geteilte Fenster. Mit dem langen Stiel des Wischers kommt man optimal in die Ecken und sogar die Rahmen werden gleich mit sauber gemacht. Das Abziehen des Wassers mit der ebenfalls am Gerät befindlichen Gummilippe muss man erst ein wenig üben, da man gerade bei höher gelegenen Fenstern weniger Gefühl walten lassen kann, aber nach einigen Versuchen funktioniert auch das. In Kombination mit dem Wannen- und Fliesenaufsatz ist das Gerät eine sinnvolle Anschaffung.

Sieger im Test: Das Clean Twist System

Besonders fasziniert hat mich aber von allen Produkten das Clean Twist System (oben im Bild), das ich so noch nicht kannte. Zunächst einmal sieht das Bodenwischgerät aus, wie alle anderen seiner Art und auch wie das, welches ich bereits zu Hause hatte: Ein Stiel mit ebener Fläche am Ende und ein Eimer für das Wischwasser. Was schon von vornherein anders ist, ist die Technik wie man das Wischtuch einsetzt. Das muss man nämlich per Druckknopf anbringen. Das sollte am besten unter Einsatz des gesamten Körpergewichts geschehen, dann funktioniert es relativ gut. Wenn die Knöpfe aber erst einmal sitzen, halten sie das Wischpad auch perfekt. Wenn man nun den Boden wischen möchte taucht man den Wischer mitsamt Stiel einfach in die die spezielle Vorrichtung am Eimer und wringt ihn dort auch aus. Das heißt: Keine nassen Hände, kein Dreck und kein lästiges Abfrickeln und Wiederanbringen des Wischtuchs. Das ist wirklich perfekt gelöst und sein Geld Wert.

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