Frühchristliche Kunst: Die Katakomben in Rom

Die frühchristliche Kunst im Spannungsfeld der Zeit

Mit Konstantin I. wurde der Weg für die ersten künstlerischen Darstellungen der christlichen Religion bereitet. Dabei war das Jahr 313 besonders historisch wertvoll. Konstantin sprach sich für die allgemeine Anerkennung des Christentums aus. Die frühchristliche Kunst erfuhr ihren Anfang durch die Katakombenmalerei. Berühmte Beispiele sind die Katakomben in der italienischen Hauptstadt. Doch dazu später mehr.
Die Kunst dieser Zeit konnte sich erst weit nach dem sechsten Jahrhundert optisch von den Einflüssen der antiken Kultur lösen. Mit dem Untergang des römischen Kaiserreichs, verschwand auch allmählich die frühchristliche Kunst aus dem Gedächtnis der Menschen. Wesentlich beschleunigt wurde dieser Prozess durch den zunehmend größer werdenden byzantinischen Einfluss. Doch Funde im Mittelmeerraum beweisen, dass diese Epoche es zumindest in Ansätzen in unsere heutige Zeit geschafft hat.

Die Katakomben in Rom

Eines der bedeutendsten kulturellen Sehenswürdigkeiten Roms, steht im Zusammenhang mit einer ganz besonderen Kunstgeschichte. Kunsthistoriker aus aller Welt strömen jedes Jahr nach Rom, um sich selbst ein Bild des Kulturdenkmals und dessen Merkmale zu machen. Unterirdische Friedhöfe sind Zeitzeugen der frühchristlichen Kunst im Mittelmeerraum. Ihr Bau erfolgte circa zwischen dem zweiten und dem fünften Jahrhundert. Die Katakomben dienten der Bestattung Verstorbener Juden und Christen. Besonders die dortigen Wandmalereien erfahren historische Bedeutung.
Mehrfach ist dort Jesus als Abbildung zu finden. Das Besondere daran: Jesus hängt in keiner der Darstellungen am Kreuz. Er wird ausschließlich in seinem Schaffen als Heiler gezeigt. Da immer noch nicht der gesamte Katakombenraum erforscht ist, hat sich die sogenannte „Päpstliche Kommission für die sakrale Archäologie“ gebildet. Kultur einer vergangenen Zeit, die bis heute beschäftigt.

Eine Meinung

  1. Die Katakombenmalerei zeigt, das unsere Vergangenheit eine Kreativität im Bezug zur Malerei/Kunst hatte. Die Farbauswahl ist ziemlich ansprechend und der Inhalt vermittelt mehrere vergangene Ereignisse. Uralte Malereien wie diese zeigen, das der Mensch wahrlich eine Form von Kunstdruck beherrscht.

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