Foxconn Brand möchte gerne produziert werden und wartet auf Abnehmer

Als ODM stellt Foxconn Produkte für andere her und verkauft nicht direkt am Endkundenmarkt. Auf der Intel Developer Conference 2011 in San Francisco stellt Foxconn sein Referenzdesign eines Ultrabooks her und bis auf ein paar klitzekleine Punkte sehen wir hier das bisher heißeste Gerät in meinen Augen.

Foxconn Brand mit Intel Ivy-Bridge Prozessor

Das Ende der guten alten Sandy-Bridge Prozessoren kommt immer näher und ab nächstes Jahr wird die Intel Ivy-Bridge Plattform diese ablösen. So sind alle vorgestellten Ultrabooks auf der IDF 2011 mit der Next Generation CPU ausgestattet. Inhaltlich hält sich auch das Foxconn Brand an all die Punkte, die Intel von seinen Ultrabooks abfordert. Leichtes Gerät, dünnes Display, sowie selbstverständlicherweise der Intel-Prozessor und die niedrige Bauhöhe.
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Das Ultrabook, das noch von einem Hersteller freier Wahl gebrandet werden darf, weil Foxconn eben selber nicht verkauft, ist eines der wenigen Ultrabooks, die auf ein semi-mattes Display setzen. Der Betrachtungswinkel ist spitze, die Nutzbarkeit unter freiem Himmel noch einmal einen Tick besser, da Blitzer durch Glare-Displays leicht gestreut werden und weniger nerven. Hier liegt dann auch schon der Hase begraben, denn warum man nicht auch noch den Displayrahmen mit matter Schicht versehen hat, ist ein Rätsel für sich. Der Rest ist dann wieder mit matten Materialien ausgestattet. Natürlich handelt es sich um ein Aluminiumgehäuse, wie bei den anderen auch. Dies wurde in hübschem Schwarz eingefärbt und wirkt an der Seite durch die Akzentuierung der von der Unterseite hervorstehenden Platte besonders edel. Bei den Anschlüssen setzt das Foxconn Brand auf USB 3.0 Power in dreifacher Ausführung, was damit eines der ersten Ultrabooks ist, das gänzlich auf alte USB 2.0 Anschlüsse verzichtet.

Perfektes Island-Style Keyboard trifft auf Multitouch-Trackpad

Das Island-Style Keyboard ist beinahe nahtlos in das Gehäuse integriert, der Übergang ist nur durch einen kleinen Hügel abgegrenzt, der mit dem Auge von der Seite kaum zu erkennen ist. Die abgesetzten Pfeiltasten für eine größere rechte Shift-Taste sind immer wieder gern gesehen und lassen hoffen, dass sich die Tastatur genauso gut tippt, wie sie durchdacht zu sein scheint. Das Trackpad wurde durch eine voll-matte Oberfläche vom Rest des Gehäuses abgesetzt und bietet integrierte Maustasten. Vom Stil her kommt das den HP Notebooks sehr nahe. Wer dauerhaftes Internet bevorzugt, bekommt im Hinterteil auch noch ein 3G-Modul serviert. Jetzt fehlt nur noch der erwähnte Abnehmer.

Da die meisten Hersteller bereits ihre Ultrabooks vorgestellt haben, bleibt die Frage, welcher der kleinen Hersteller sich ans Branding des Foxconn Brand wagt. Ich sehe gewisse Merkmale der Schenker-Notebooks (mySN und andere eShops vertreiben Schenker-Notebooks), gar ein Dell wäre denkbar. Denen fehlt nämlich auch noch ein Ultrabook im Portfolio. Also schnell zugreifen!

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