Fies: Pigmentflecken

Sie machen sich typischerweise auf Stirn, Schläfe und Wange breit und können ganz schön groß werden: schmutzigbraune Pigmentflecken, die im Fachjargon Chloasmen oder auch Melasmen genannt werden. Betroffen sind in erster Linie Frauen. Denn die Ursache ist ein erhöhter Östrogenspiegel. Deswegen treten die Flecken häufig im Verlauf einer Schwangerschaft auf oder bei Frauen, die die Pille einnehmen oder während der Wechseljahre Hormone schlucken. Und: Ihre Entstehung wird durch UV-Licht gefördert. Tatsächlich reicht manchmal schon ein einziges intensives Sonnenbad – und die Flecken sind da.

Auch einige Medikamente sind berüchtigt, die Bildung von Chloasmen zu fördern. So erhöht u.a. Johanniskraut die Lichtempfindlichkeit der Haut. Aus gesundheitlicher Sicht sind diese Hautveränderungen zwar absolut unbedenklich, doch viele Frauen empfinden sie als Verunstaltung.

Was man machen kann? Liegt es an der Einnahme eines Hormonpräparats, so verschwinden die dunklen Stellen häufig nach Absetzen des Medikaments. Doch oft bleiben sie einfach. Dann kann man versuchen die Flecken mit einer speziellen Creme aus der Apotheke zu bleichen. Auch Fruchtsäure-Peelings haben sich bewährt. Der Laser kann ebenfalls zum Einsatz kommen. Doch Vorsicht: Patientenberichten zufolge sieht es hinterher längst nicht immer besser aus als vorher, manchmal sogar schlimmer.

2 Meinungen

  1. Wer diese Flecken als Verunstaltung empfindet, sollte dagegen angehen, sicher! Aber solange es nicht weh tut und nicht gesundheitsgefährdend ist, gehören Fältchen und Flecken einfach zum Leben dazu.

  2. Und die lieben Kleinen beeinflussen nicht nur das Kaufverhalten der Eltern. Ich erzähle meinen eigenen Eltern seit Ewigkeiten wie das mit den Hühnern und der Haltung ist, aber erst seit meine Töchter sich weigern, Eier zu essen, auf denen keine Null aufgedruckt ist und Opas Einkauf kontrollieren, haben auch die vermeintlich unverbesserlichen Großeltern endlich umgedacht.Und was die Geschichte mit dem Fett angeht: ich finde es echt schwierig, Kindern beizubringen, damit Maß zu halten. Vor allem, wenn es den Eltern auch immer wieder soooo schwerfällt. Bin ich zu streng damit, dann jammert meine Große (die Kleine hat komischerweise ganz natürliche Essgrenzen) bei anderen und stopft sich bevorzugt mit heimlichem Süßkram voll. Sagt man zu viel zum Thema, riskiert man eine Essstörung, sagt man zu wenig, ein ungesund ernährtes Kind, das kein Maß kennt. Bleibt nur, das dauernd hungrige Kind mit Unmengen von Obst und Rohkost zu versorgen und es zur Bewegung zu animieren. Anstrengend. Aber die Sache wohl wert.

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