Fanshop der Globalisierung

In einem 12 Meter langen Seecontainer, als Symbol für den globalen Warentransport, vor der Kunsthalle erklärt die Ausstellung der Bundeszentrale für politische Bildung und der Berliner Agentur raumtaktik die Zusammenhänge zwischen „Fußball, Raum und Ökonomie“. Fünf junge Designer machten sich über Fußballtrikots aus aller Welt her und schneiderten sie zu neuen Kreationen zu den Themen Migration, Verflechtung, Wertschöpfung, soziale Trennung und kulturelle Identität zusammen.

 

Ergebnis sind unter anderem ein zweckentfremdeter DFB-Trainingsanzug als afrikanisches Hochzeitskleid oder ein schwarzes Schiri-Trikot, das sich nun als schickes Business-Kostümchen präsentiert, das französische Weltmeistertrikot von ’98 als Demonstranten-Kluft.

Insgesamt 25 Kleidungsstücke erzählen im direkten Kontext mit Fußball von politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Themen und Problemen, die die Welt bewegen.
Die Entstehung der Objekte wird am Abend auf der zur Leinwand umfunktionierten Container-Rückwand in Making-ofs gezeigt.
Hamburg ist die vorletzte Station der mobilen Ausstellung, zum Finale steht sie in Berlin an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Eintritt ist frei.

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