Fan-Typen: Wie ticken Sie während der EM?

Was wäre die EM ohne die ganzen Fußballfans? Ob im Stadion, beim Public Viewing oder im heimischen Wohnzimmer – ohne Anhänger wäre Fußball nur halb so schön. Doch nicht jeder Fan gleicht dem anderen: Wer genau hinschaut, kann verschiedene Typen ausfindig machen, die das Spiel auf dem Rasen mal mehr, mal weniger bereichern. Welcher Fan-Typ sind Sie?

1. Der Mega-Fan

Der Mega-Fan liebt Fußball durch und durch. Doch er kann es nicht lassen, jeden Spielzug genau zu analysieren und zu hinterfragen. Er weiß nicht nur die Ergebnisse aller Länderspiele der deutschen Nationalelf, er kennt auch die vermeintlich beste Taktik. Am liebsten würde er als Trainer selbst am Spielfeldrand stehen, „seinen Jungs“ die Ansagen machen und anschließend in einer Pressekonferenz das Spiel Revue passieren lassen. Alternativ könnte er sich auch einen Kommentatoren-Job vorstellen.

2. Der Anti-Fan

Im krassen Gegensatz zum Mega-Fan steht der Anti-Fan. Er begleitet seine Freunde zwar zu jedem Spiel oder Public Viewing und ist bereit, ein Deutschlandtrikot sowie schwarz-rot-goldene Accessoires zu tragen, Interesse an Fußball hat er jedoch eigentlich nicht. Stattdessen schaut er lieber auf sein Smartphone, nicht zur Leinwand und lässt sich selbst beim Torjubel nicht aus der Ruhe bringen. Was auf dem Rasen passiert, lässt ihn völlig kalt.

3. Der Groupie-Fan

Der Groupie-Fan, meist weiblich, schaut sehr wohl auf die Spieler – vor allem auf die besonders hübschen. Dieser Fan-Typ interessiert sich weniger für Fußball, als vielmehr für die Fußballer selbst. Statt über sportliche Leistungen unterhalt er sich lieber über das Privatleben der Spieler: Wer hat welche Freundin? Wer macht im Trikot (und ohne) die beste Figur? Wen würde man nicht von der Bettkante schubsen?

4. Der Schiri-Hasser

Er ist ein Fan des fairen Spiels: In seinen Augen ist der Unparteiische auf dem Rasen alles andere als unvoreingenommen. Er hat keine Augen im Kopf und pfeift immer an den falschen Stellen. Dieser Fan flucht nach jeder Aktion des Schiris und kann sich kaum mehr auf das eigentliche Spiel konzentrieren.

5. Der Kein-Plan-Fan

Er jubelt bei jedem Tor – selbst, wenn es für die gegnerische Mannschaft fällt. Er weiß weder die Namen der Spieler, noch des Trainers, geschweige denn, was eigentlich Abseits bedeutet. Immerhin: Er ist mit Enthusiasmus dabei und steckt im besten Fall die anderen Fans mit seiner Euphorie an.

6. Der optimistische Fan

Das ist auch das Ziel des Optimisten: Selbst bei einem 3:0 für die Gegner bleibt dieser Fan in der Nachspielzeit noch optimistisch. Ihn kann nichts erschüttern – er glaubt felsenfest an einen Sieg seiner Mannschaft. Selbst bei klaren spielerischen Defiziten sieht er immer noch das Positive in gelben und roten Karten sowie Freistößen und Ecken für die Gegner.


Bildquelle: Getty Images, 450745193, Fuse, Randy Faris

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