Family a la USA

Der Deutschlandfunk brachte letzte Woche einen sehr spannenden Beitrag zu diesem Thema. Wie immer, wenn du dich mit den USA beschäftigst – interessante Einblicke voller Widersprüche – zumindest in unserem Blickwinkel. Zum Beispiel kostet ein Kindergartenplatz bis zu 13.000 Dollar im Jahr – das ist mehr als die Gebühren einer öffentlichen Universität. Staatliche Zuschüsse zur Kinderbetreuung sind rar, qualifizierte Kindergärten ebenfalls. Obwohl 50 Prozent aller Frauen arbeiten – und 70 Prozent der Akademikerinnen – das „Kinderkriegen“ gehört zum „american style of life“. Dabei werden fast 75 Prozent der Kinder im Vorschulalter zwischen drei und fünf Jahren, und 50 Prozent der Kinder von null bis drei Jahren in Horten oder Kindertagesstätten betreut. „Kinderbetreuung in fremde Hände zu geben, ist gesellschaftlich akzeptiert. Frauen, die das tun, würden nicht wie in Deutschland als „Rabenmütter“ abgestempelt“ sagt in dem Beitrag Carl Haub, Demograph am Population Reference Bureau in Washington.

Der Eindruck: Den AmerikanerInnen sind Kinder unglaublich wichtig – aber die Betreuung bleibt individuell den Eltern überlassen. Und dementsprechend ist sie auch – je nach Geldbeutel – mehr oder weniger qualifiziert. Da gefällt mir das skandinavische Beispiel doch besser…

Eine Meinung

  1. Wochenende mit Kind

    Mir gefällt das französiche Modell besser:- Steuerbefreiung ab 3 Kinder- Gute und freie Grippen und Kindergartenplätze – ganztags- Völlige gesellschaftlcihe Akzeptanz der arbeitenden Mutter – eher das Gegenteil, zu Hause will niemand bleibenEs ist so klar, es ist so einfach – aber hier sind wir verblendet zwischen dem konservativen KOhlÄra Bild und der Freiheit der 68`!

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