Etwas Pflege braucht der Pool: So bleibt das Wasser in der Badesaison sauber

So ein Pool, der ist cool – und im Sommer der Mittelpunkt des Gartens und der familiären Aktivitäten. Damit der Badespaß nicht zum Badefrust gerät, ist etwas Pool-Pflege vonnöten. Denn in einer trüben Algenbrühe zu schwimmen, das bereitet dann doch keine Freude.

Damit das Wasser im Schwimmbecken während der Badesaison sauber bleibt, sind ein paar Pflegemaßnahmen nötig. Wichtig dabei ist, dass sie dauerhaft erfolgen, damit sich keine Algen und Bakterien im Wasser bilden. Aber keine Sorge, der Aufwand für die Pool-Pflege ist nicht sehr groß. Man muss nur wissen, wie’s gemacht wird.

Auf den pH-Wert kommt es an

Als erste Maßnahme sollte man sicherstellen, dass das Pool-Wasser den richtigen pH-Wert hat. Der pH-Wert gibt Auskunft darüber, ob das Wasser womöglich zu alkalisch oder zu sauer ist. Als optimal für Swimmingpool-Wasser gilt ein pH-Wert zwischen 7,0 und 7,4. In diesem Bereich reizt das Wasser nicht die Schleimhäute und greift Metallteile und anderes Poolmaterial nur im erträglichen Maße an. Zudem wirken in diesem Spektrum die Wasserpflegemittel am besten. pH-Werte unter 7,0 und über 7,6 sollten durch die Beigabe von pH-Wert-senkenden beziehungsweise hebenden Spezialmitteln angepasst werden.

Umwälzen ist Pflicht

Das Poolwasser sollte mindestens zweimal täglich umgewälzt werden. Ansonsten bilden sich bei sommerlichen Temperarturen sehr schnell Algen und Bakterien. Die Dauer der Umwälzzeit hängt ab von der Wassermenge, der Wassertemperatur und der Leistungsfähigkeit der Filteranlage. Optimaler Weise erkundigt man sich bereits beim Kauf der Filteranlage nach der korrekten Umwälzzeit. Als Richtwert gilt, den kompletten Poolinhalt binnen acht Stunden zweimal umzuwälzen.

Die wichtigsten Mittel zur Wasser-Pflege

Je höher die Wassertemperatur ist, desto mehr Wasseraufbereitungsmittel müssen verwendet werden. Die wichtigsten Maßnahmen zur Wasserpflege sind:

• Bekämpfung von Algen. Die Verwendung eines Algenbekämpfungsmittels für den Swimmingpool ist ein Muss. Den besten Effekt erzielt man mit einem Mittel, dass nicht nur vorhandene Algen abtötet, sondern auch das Wachstum neuer Algen unterbindet.

• Dauerhafte Chlorung. Das Pool-Wasser muss permanent gechlort werden, ohne dass dabei zu hohe Chlorwerte im Wasser auftreten. Hierfür benutzt man Chlor-Großtabletten, die sich extrem langsam auflösen und so über einen längeren Zeitraum Chlor an das Wasser abgeben. Die Tabletten setzt man in den Skimmer oder einen Dosierschwimmer. Der Chlorwert des Pool-Wassers sollte zwischen 0,5 bis 1,0 Milligramm pro Liter betragen und lässt sich mit Teststreifen und digitalen Wassertestern kontrollieren.

• Stoß-Chlorung. Wer die Pool-Pflege vernachlässigt hat und sich dementsprechend mit stärker verunreinigtem Wasser konfrontiert sieht, muss eine sogenannte Stoß-Chlorung durchführen. Dafür gibt es im Fachhandel schnell wirkende Granulate.

Darüber hinaus empfiehlt es sich, den Außenpool über Nacht mit einer Poolabdeckung abzudecken. Sie schützt nicht nur vor Verunreinigungen, sondern reduziert auch die Verdunstung und hält die Wärme länger im Wasser. Das macht sich vor allem für Frühschwimmer bezahlt, die schon morgens ein (nicht zu) erfrischendes Bad nehmen wollen.

Bildquelle: Thinkstock, 466603969, iStock, snowflock

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