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    Start » Endlich rauchfrei – aber wie?
    Besser Leben

    Endlich rauchfrei – aber wie?

    1. August 20062 Minuten Lesezeit

    Keine Frage, die meisten Raucher
    würden lieber heute als morgen die „letzte Zigarette“ qualmen. Doch
    auch mit dem besten Vorsatz im Gepäck gelingt es häufig nicht, dem Glimmstängel
    auf Dauer ade zu sagen. Grund: Nikotin ist eine handfeste Droge, die richtig
    abhängig macht. Innerhalb von sieben Sekunden löst der Zug an einer Zigarette
    im Gehirn einen Kick aus, der anregend oder beruhigend wirken kann. Und das ist
    verflixt angenehm: Bei Erschöpfung wird man aufgeputscht, ist man angespannt,
    wirkt die Kippe relaxend. Da ist es kein Wunder, dass sich der Körper schnell
    an dieses flexible Wohlgefühl gewöhnt – und bei Entzug aufmuckt.
     
    Der wichtigste Schritt auf dem Weg
    zur Abstinenz ist daher nach wie vor der feste Entschluss aufzuhören.
    Allerdings kann man sich dafür ein wenig Unterstützung holen. Mehrere Methoden
    sind bekannt, die frischgebackenen Exrauchern beim Durchhalten helfen. Zu
    Beginn lässt sich der Schmacht mit Nikotinersatzprodukten wie Pflaster oder
    Kaugummis mindern. Darüber hinaus hat sich in vielen
    Fällen der Gang zum Naturheilpraktiker bewährt. Nicht wenigen Menschen half
    z.B. Akupunktur. Auch Hypnose ist mittlerweile eine bewährte Methode zur
    Rauchentwöhnung. Außerdem empfiehlt sich eine Entschlackung. Denn hierbei
    schaltet der Körper auf entgiften um mit dem Effekt, dass Zigaretten nicht mehr
    schmecken!
     
    Natürlich spielt auch das eigene
    Verhalten eine große Rolle. So sollte man zunächst möglichst viele Situationen
    meiden, in denen gequalmt wird, wie z.B. Kneipen. Außerdem müssen sämtliche Rauchutensilien
    aus der Wohnung verbannt werden. Hilfreich ist ferner Sport, vor allem wenn er
    an der frischen Luft stattfindet. Denn steigende sportliche Ausdauer und
    Fitness sind ein guter Motivationsgrund um weiterzumachen – und beugen außerdem
    einer Gewichtszunahme vor. Denn leider ist es tatsächlich so, dass Nikotin den
    Stoffwechsel ankurbelt, wodurch der Körper mehr Kalorien verbrennt. Obendrein
    dämpft das Nervengift den Appetit. Deswegen legen Frauen nach dem Rauchstopp
    durchschnittlich 4 Kilo zu, bei Männern sind es rund 3 Kilo. Wer täglich nur
    eine halbe Stunde schnell spazieren geht oder Fahrrad fährt kann dem begegnen.
     
    Es lohnt sich: Bereits nach 24
    Stunden Nikotinfreiheit sinkt das Herzinfarktrisiko und schon nach zwei Tagen hat man
    einen verbesserten Geruchs- und Geschmackssinn. Und wer das Geld für Kippen
    statt in den Automaten in eine Spardose wirft, hat zudem bald ein hübsches
    Sümmchen zusammengespart – vielleicht für einen Extra-Urlaub?

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