Eine Promotion im Ausland machen: Voraussetzungen, Finanzierung und Möglichkeiten

Im Ausland promovieren: Wissenschaftliche Arbeit gekoppelt mit neuen Erfahrungen.

Die Zugangsvoraussetzungen für eine Promotion im Ausland sind nicht immer mit den deutschen vergleichbar. Größte Hürde dürfte die Führbarkeit des dann erworbenen Titels sein, zumal es keine einheitlichen, sondern vielmehr länderspezifische Regeln gibt. Eine Auslandspromotion sollte gut vorbereitet sein, um auch später in Deutschland anerkannt zu werden. Sinnvoll ist daher, die Promotion im Ausland mit einer deutschen Universität, beispielsweise mit der Studienberatung zu besprechen. Denkbar ist dabei ein Studium in Deutschland mit einer Weiterführung im Ausland, um dort die Doktorarbeit mit allen Voraussetzungen zu koppeln, die eine Anerkennung in der Bundesrepublik Deutschland möglich machen.

Promotion im Ausland: Das sollten Sie beachten!

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Der normale Ablauf einer Promotion, also der Verleihung des wissenschaftlichen Grades, ist zunächst das Einreichen einer Dissertation durch den Doktoranden.

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Wird diese durch die jeweilige Universität angenommen, erfolgt das Rigorosum, was einer mündlichen Prüfung gleichkommt. Nach einem wissenschaftlichen Streitgespräch, Disputation genannt, wird der Doktorgrad vergeben, der in Deutschland als Namenszusatz gilt.

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Grundsätzlich ist klar, dass nur eine promotionsberechtigte Universität einen solchen akademischen Grad verleihen kann. Bei ausländischen Universitäten wird auf Erfahrungswerte zurückgegriffen und die betreffende Universität quasi bewertet.

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Es gibt in Deutschland die sogenannte Datenbank „anabin„, ein Informationssystem zur Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse. Dort kann die jeweilige Universität, nach Land aufgelistet, auf Promotionsfähigkeit geprüft werden.

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Eine Auslandspromotion, die gut vorbereitet ist, bringt für den Doktoranden und späteren Doktor eine Reihe von beruflichen Vorteilen, denn Auslandserfahrung wird gerade in einer Exportnation wie Deutschland sehr geschätzt.

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Finanzierung einer ausländischen Studientätigkeit mit Promotion:
Zahlreiche private und kirchliche Stiftungen kommen für die Finanzierung des Studienaufenthalts mit Promotion infrage. Der übliche Weg ist allerdings, neStudben dieser Möglichkeit auch ein Stipendium und im Extremfall eine Eigenfinanzierung mit der Aussicht auf einen besonderen Arbeitsplatz.

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