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    Start » Ein Mops, ein Indianer und Paris
    Deutschland

    Ein Mops, ein Indianer und Paris

    27. September 20062 Minuten Lesezeit

    Der kommt bei mir nicht nur in die Küche, sondern ist riesiger Bestandteil meines Lebens. Um meine Liebe für ihn zu entdecken, musste ich Berlin kurzzeitig den Rücken kehren und nach Paris gehen. Die Stadt der Liebe- und bestimmt nicht der Möpse. Man sagt ja, man kennt jeden Menschen auf der Welt über 5 Handschläge, und so fand ich mich irgendwann bei Pierre Brice auf dem Sofa wieder. Bei Winnetou im Wohnzimmer. Oh Mann. Nachdem ich dann all seine goldenen Statuen bewundert hatte und die übrigen Leute so gar nicht nach meinem Geschmack waren, sprach er mich an, mit seinem süssen, französischen Dialekt „Wiellst du niech miet gommen, raus in den Gaarten?", um seinen Hunden guten Tag zu sagen. Es folgte ein Erlebnis, das ich nie vergessen sollte: 4 Möpse, unzählige französische Bulldoggen und ein paar andere exquisite Köter.
    Das saß. Nun war ich mopssüchtig. Bisher frei von Lastern, war ich nun gezeichnet. Bedruckte Mops-Shirts, bedruckte Mops-CDs waren Ausdruck meiner Sucht. Irgendwann wurde es Zeit, meiner Sucht nachzugeben und einen zu kaufen. Es sollte ein Männchen sein und Knotte heißen, weil ich einen echten Kerl haben wollte. Das wäre sympathisch. Tatsächlich und endlich hatte der Züchter für mich aber nur noch ein Weibchen übrig und das war`s denn mit dem Namen.
    Ronja heißt sie, alles gut. Winnetou sei Dank.
    Hugh- Ich habe gesprochen!

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