Ein Friese als Freitzeitpferd

Eine Freundin von mir hat sich vor ca. einem Jahr einen Friesenhengst gekauft, inzwischen ist er natürlich Wallach. Sie kann kaum reiten und hat auch kaum Ahnung von Pferden. Sie fragte mich damals nachdem ich im Besitz eines Tinkerhengstes war ob ich ihr nicht helfen würde. Sofort willigte ich ein.

Inzwischen ist der Friese mit dem Namen Diabolo im Glände reitbar, reagiert auf den kleinsten Schenkeldruc, oder Zügelhilfe selbst stimmlich kann man ihm sehr oft sagen was man machen möchte und er reagiert. Doch zuerst als sich Diabolo eingelebt hat fingen wir zusammen an erstmal Vertrauen aufzubauen, wir zu ihm wie er zu uns. Wir gingen viel zusammen mit ihm und meinem Tinker spazieren, machten viel Bodenarbeit mit Gymnastikübungen, lernte beiden die unheimlichen Sachen in unserem Leben wie Traktoren, Auto´s, LKW´s, Straßen und Stadt allgemein. Beide Hengste waren absolut locker und ruhig. Heaven (Mein Tinker) noch etwas mehr als Diabolo aber das kam auch daher das meine Freundin und er sich noch nicht einig waren wer der Chef im Stall ist. 

Als Diabolo seinen größten Wachstumsschub hinter sich hatte fingen wir an ihn als Handpferd mit zu nehmen. Was ihm großen Spaß bereitet schon allein dadurch das er die Stute immer ärgern konnte auf deren Rücken meine Freundin saß. Dadruch lernte er aber auch von den anderen Pferden das es nichts gab, wovor man soviel Angst haben muß das man davon rennt. So wurde er ziemlich schnell gelassen und relaxt im Gelände und in der Stadt. Als er dann dreieinhalb war kaufte meine Freundin einen Sattel für ihn der Marke Wintec das er immer mitwachsen kann da der Friesen ja bekannter Weise ein Spätentwickler ist.

Meine Freundin hat inzwischen ein richtig dickes Vertrauen zu ihm  genauso wie Diabolo zu ihr, wenn man den beiden zusieht erkennt man auch das sie endlich geklärt haben wer der Chef ist. Das erste halbe Jahr saß ich die meiste Zeit auf ihm und brachte ihm bei war er wissen muß und meine Freundin lehrte ihm alles vom Boden aus. Inzwischen ist Diabolo über vier Jahre alt und kann auf den kleinsten Schenkeldruck seitlich gehen wie auch den Spanischen Schritt beherrscht er schon. Sein Gleichgewicht hat der Große inzwischen auch gefunden und galoppiert auf den Punkt mit richtiger Hilfe an. Er ist auch im Gelände für einen Friesen ziemlich trittsicher und vermittelt dem Reiter ein gutes Gefühl im Sattel.

Ich konnte den Riesen so ausbilden das er mehr auf Bein, Zügel, Stimme und Hüfte reagiert da meine Freundin ein Leichtgewicht ist und kaum Gewicht in den Sattel bringen kann. Sie ist auf jeden Fall total happy denn durch meine Vorarbeit lernt sie noch sehr viel von ihm eigentlich lernen beide noch von einander und werden zum DREAM TEAM. Diabolo lernte von mir das Gewicht Nebensache ist und das verstand er sehr schnell und kommt super damit klar.

Im Moment hat der riesige Süße wegen einer großen Verletzung Pause aber schon bald werde ich mich auf ihn setzen und arbeiten mit ihm um ihn weiter auszubilden. Nächstes Jahr wenn er dann knapp sechs Jahre alt wird werden wir mit der Versammlung anfangen.  Auch meine Freundin muß noch viel lernen aber sie lernen es wie gesagt gemeinsam. Ich könne es den beiden und bin froh da so ein gutes Team aus den beiden gemacht zu haben. Ich muß aber ganz ehrlich sagen nachdem ich meinen Tinker verkaufen mußte (dazu aber mal später) ich würde mir niemals einen Friesen als Freitzeitpferd kaufen so lieb wie er auch ist aber die Rasse ist mir zu groß und zu stelzig fürs Gelände. Oder was meint ihr?? Ich bin und bleib ein Tinkerfan.

Liebe Grüße eure Tina  

Eine Meinung

  1. In meinen Augen ist ein Friese ein Liebhaberpferd.Es gibt kaum eine Rasse mit so viel Ausstrahlung, aber die Größe und Kraft eines Friesen ist bestimmt nicht zu unterschätzen.

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