Eignet sich die Kapitallebensversicherung als Altersvorsorge auch für Sie?

Die Kapitallebensversicherung ist eine Mischung aus Risikolebensversicherung und Sparvertrag. Zu einem vertraglich festgelegten Zeitpunkt wird die sogenannte Ablaufleistung ausgezahlt, welche sich aus einem garantierten und einem nicht garantierten Teil zusammensetzt.

Der garantierte Teil wird bei Vertragsabschluss vereinbart, der nicht garantierte Teil ergibt sich aus der Beteiligung des Versicherungsunternehmens am Kapitalmarkt. Aufgrund der dort möglichen Schwankungen und Kurswechsel kann hierfür keine genaue Prognose gemacht werden.

Wie viel der Versicherte aus der Kapitallebensversicherung erhält, kann er bei Vertragsabschluss also nicht sicher wissen. Da manche Anbieter in der Vergangenheit fahrlässig mit dem Geld ihrer Kunden gewirtschaftet haben, sollte ein Vertragsabschluss wohl überlegt sein. Denn wer vorzeitig aus dem Vertrag aussteigt, muss Stornokosten „blechen“.

Ist die Kapitallebensversicherung als Geldanlage für die Altersvorsorge geeignet?

Wer in jugendlicher Frische vor langer Zeit einmal eine solche Versicherung abgeschlossen hat, hat es im Vergleich zu heute besser. Die Rendite alter Verträge liegt bei etwa 5 %. Heute liegt sie bei etwa 3,4 %. Andere Modelle, etwa Fonds und Angebote mit Festzinsen, können sich da als die rentablere Geldanlage herausstellen.

Vorteile hat die Kapitallebensversicherung für Menschen mit Angehörigen. Denn die Versicherung wird nach Ableben an die Angehörigen ausgezahlt. Berühmt sind in solchen Fällen Streits mit Menschen aus dem Umkreis der Person, die Ansprüche auf die Ablaufleistung erheben.

Ebenso können Arbeitnehmer durch den Abschluss einer Lebensversicherung mehr Leistungen vom Arbeitgeber beziehen. Je früher Sie eine abschließen, desto mehr Zeit hat ihr Kapital zum Wachstum.

Verheiratete und Familienoberhäupter, welche ihre Angehörigen und Familien im Ernstfall finanziell absichern wollen, sollten auch heute noch eine Lebensversicherung in Erwägung ziehen. Ob sie als Altersvorsorge rentabel ist, hängt von den vertraglichen Vereinbarungen und dem Versicherungsunternehmens ab. Zum Beispiel sollte auf geringe Verwaltungskosten geachtet werden.

Möchte der Versicherte aus der Versicherung austreten, empfiehlt es sich, sie an einen Policenkäufer zu verkaufen.

Sollten sie sich trotz der Rendite nach Ablaufleistung dagegen entscheiden, kann man auch seine eigene Lebensversicherung kündigen dabei sollte man aber auch die Nachteile beachten.
Sie kann zum einen nur zum Endes des Versicherungsjahrs gekündigt werden und zum anderen, was ein erhebliches Problem darstellen kann, können hohe Kündigungskosten entstehen und der der komplette Versiherungsschutz erlischt.
Eine andere weitaus attraktivere Lösung ist der Verkauf der Lebensversicherung, dabei bleibt sogar der Versicherungsschutz bestehen und mit den daraus gewonnenen Einnahmen kann man in andere lukrative Finanzprodukte sein Geld anlegen.

Eine Meinung

  1. Für die Altersvorsorge sollte man sich sicherlich nicht ausschließlich auf eine Kapitallebensversicherung verlassen. Aber als ein Teil der Altersvorsorge ist eine solche Versicherung nicht schlecht.

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