Druckkopf reinigen und Kosten sparen: So funktioniert der Drucker wieder richtig

Wer Kosten sparen will, der versucht das Druckkopf reinigen selber. Nicht immer muss ein neuer Druckkopf her und auch der Fachmann muss nicht immer sofort konsultiert werden. Unser kleiner Leitfaden kann jedoch hier nur Hilfestellung geben, denn die Druckermodelle sind zu unterschiedlich, als dass eine allgemeingültige und detaillierte Anleitung zugleich geboten werden kann.

Auf jeden Fall ist es beim Druckkopf reinigen wichtig, das Ganze recht vorsichtig mit einem Maß an Fingerspitzengefühl anzugehen. Schließlich handelt es sich um recht empfindliche Teile, die bei unsachgemäßer Behandlung auch schnell zerstört werden können. Ein neuer Druckkopf ist teuer, bei den heutigen Druckerpreisen manchmal sogar teurer als ein neuer Drucker. Übrigens sollte man vor den Arbeiten unbedingt Gummihandschuhe überziehen und den Arbeitsplatz mit Zeitung etc. abdecken. Die Druckertinte widersetzt sich doch oftmals den üblichen Reinigern recht kräftig.

Druckkopf reinigen: So wirds gemacht!

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Automatisches Druckkopf reinigen

Zuerst sollte es mit dem eingebauten Reinigungsprogramm und dem anschließenden Düsentest versucht werden. Eine regelmäßige Anwendung dieses Programmes kann den Druckkopf schon vor Schaden bewahren. Wenn Sie das automatische Druckkopf reinigen öfters durchführen, werden Sie sich auch viel Zeit und Ärger ersparen.

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Ausbau des Druckkopfes

Sollte der anschließende Düsentest dennoch kein gutes Ergebnis liefern, so muss das Handbuch zur Hand genommen werden. Dort findet sich eine Beschreibung, wie der Druckkopf ausgebaut wird. Da bei dieser Arbeit ein Großteil des Druckbereiches offen liegt und durch den demontierten Druckkopf auch verschiedene Stellen offen liegen, die sonst verborgen bleiben, kann hier auch mit Hilfe eines Stückes Küchenpapier die restliche Mechanik, soweit zugänglich, gereinigt werden.

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Ein Bad für den Druckkopf

Der Druckkopf wird, nachdem er ebenfalls mit Küchenpapier abgetupft und optisch auf Beschädigungen untersucht wurde, in ein flaches Gefäß mit etwas lauwarmem, destilliertem Wasser oder Reinigungsflüssigkeit gestellt. Dort verbleibt der Druckkopf je nach Verschmutzung einige Stunden oder mehr. Auch sollte etwas Wasser auf die Seite geträufelt werden, auf der die Patronen ihren Platz finden. Das verhindert ein Eintrocknen während der Reinigung von dieser Seite und sorgt dafür, dass eventuelle Verschmutzungen gelöst werden.

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Trocknen und wieder einbauen

Wenn der Kopf aus dem Reinigungsbad genommen wird kann er mit Küchenpapier abgetupft und vorsichtig ausgeklopft werden. Wem das anschließende „Lufttrocknen“ zu lange dauert, der kann vorsichtig einen Fön einsetzen. Nun kann der Druckkopf wieder eingebaut werden.

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Erste Druckergebnisse und was sonst noch zu beachten ist

Sicher werden die ersten Testdrucke nicht optimal sein. Mithilfe weiterer Durchgänge des Programmes zur Düsenreinigung und dem Düsentest wird auch das letzte Wasser aus den Kanälen gespült und der Kopf sollte wieder sauber drucken. Ist dies nicht der Fall, so muss die Abstreifereinheit, welche sich meist an der Parkposition des Kopfes befindet auf Beschädigungen untersucht werden. Ebenso kann es sein, dass zu viele Versuche mit einem stark verschmutzten Kopf ihn soweit geschädigt haben, dass die Reinigung nutzlos bleibt.

Tipps und Hinweise

  • Es ist immer besser, den Druckkopf öfter zu reinigen, als einen stark verschmutzten und eingetrockneten Kopf Instand setzen zu müssen.
  Zeitaufwand: 120 Minuten Schwierigkeitsgrad:  

Eine Meinung

  1. Wirklich guter Tipp. Wenn es mit dieser Funktion nichts bringt, muss man den Druckkopf manuell reinigen. Ist zwar eine nicht so schöne Arbeit, muss dann aber sein. Die Frage ist nur, ob sich der Aufwand dann lohnt, oder ob ein neuer Drucker nicht besser wäre. Jedenfalls wenn man die Arbeitszeit mitrechnet.

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