Die Vieh Chroniken: Ein Abenteuerspiel als Spin-Off zu The Book of Unwritten Tales

King Art Studios lässt die beliebteste Nebenfigur aus The Book of Unwritten Tales sein eigenes Abenteuer erleben. Mit dem Lila Dingens erleben wir die Anfangszeit von das Vieh und wie es den Helden Nathaniel Bonnet kennenlernt. Die Geschichte führt viel neues im Spiel ein und war mal nur als Add-On Projekt geplant, ist jetzt dank bis zu 15 Stunden möglicher Spielzeit jedoch zu einem vollwertigen Spiel mutiert. Lohnt es sich oder sollte man auf eher verzichten?

Schwarzer Humor trifft Die Vieh Chroniken

Das Vieh, Hauptdarsteller der Vieh Chroniken ist ein nicht näher spezifizierbares Tier in lila Gewand. Die Unförmigkeit dessen Körpers lässt zudem noch weniger auf einen Helden hinter der Figur vermuten. Nicht viel anders spielt sich Die Vieh Chroniken als sein Vorbild The Book of Unwritten Tales. Ein Point-and-Click Adventure, wie es sprichwörtlich in ebenjenem Buche steht. Der Spieler startet auf einem Luftschiff als Nate und muss sich zunächst mit einer Kopfgeldjägerin abgeben. Ist er sie allerdings erst einmal los, trifft er auf andere Viecher. Und schon beginnt die Jagd auf unseren eigentlichen Helden, denn seine Rasse ist beliebt bei Forschern und anderen fiesen Gestalten. hier wechselt die Steuerung und wir steuern das lila Viech. Crimson Cow setzt dabei auf abgedrehte Momente, die das ein oder andere Mal unser Weltbild auf den Kopf stellen. Hierbei lässt man es sich nicht nehmen, andere Abenteuer zu parodieren. Fantasy (Herr der Ringe) oder Science-Fiction (Star Wars) müssen sich warm anziehen. Das Prequel zieht alle Register, die man bereits aus den Unwritten Tales Geschichten kennt. Wenn ein Witz zuschlägt, dann auch richtig, wer schwarzem Humor offen gegenübersteht, wird mit Die Vieh Chroniken schöne Stunden erleben.

Grafischer Durchschnitt sucht baldigen Release

Bei Point-and-Click Abenteuern darf man allgemein keine großartige Grafik erwarten, dafür wird auch hier auf digital gezeichnete Hintergründe mit Liebe zum Detail gesetzt. Die Figuren wirken vertraut, aber an manchen Stellen nicht immer passend animiert, gerade zum Ende hin merkt man den Zwang an, das Projekt abschließen zu wollen, an. Für rund 30 Euro könnte der Preis etwas hoch angesetzt sein, wenn es im Oktober diesen Jahres in den Handel kommt und den PC um ein weiteres Adventure bereichert, was storytechnisch für Fans interessant sein dürfte, aber auch für Einsteiger jede Menge bietet. Entsprechend gibt es für die Fortgeschrittenen einen schwierigen Modus, der auf Tipps verzichtet und bei den die ein oder andere Knobelaufgabe nicht leicht von der Hand geht. Einsteiger erhalten jede Menge Tipps und müssen sich keine Sorgen machen, dass sie an irgendeiner Stelle im Spiel nicht weiterkommen würden.

Eine Meinung

  1. das hört sich ganz nach dem perfekten spiel für mich an!

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