Die Telekom setzt sich einen Meilenstein…

Ach, Du mein schönes Hamburg! Da wo Geld sitzt, sitzen meist keine Ästhetiker! Mit großen Augen stand ich letztens vor einem dieser Mammutbehälter und fragte mich, ob in meinem Viertel jetzt dreimal so viele Menschen einen neuen Telefonanschluß haben. Das konnte ich mir im Zeitalter von mehr Handys in Deutschland als Menschen nicht vorstellen, denn der auch sonst nicht so schöne alte Fernmeldekasten war mit einem Schlag um das Dreifache gewachsen.

Dass die Telekom Größe hat, das ist uns allen bekannt, aber im Zeitalter von Mikrochips hat sie sich jetzt selbst übertroffen. Alles wird kleiner, selbst Musik kann man fast schon virtuell hören. Doch warum dieser große Kasten?

Durch einen Zufall sah ich ein paar Tage später, wie ein Techniker sich um Verdrahtung bemühte und eine von den drei Türen offen stand. Was ich sah, war aber nicht die dreifache Menge, sondern den alten Kasten, der von dem neuen überstülpt wurde. OK! Die T-Aktie steht nicht so gut und wir müssen alle sparen. Richtig! Aber warum bleibt die Ästhetik immer auf der Strecke? Und warum machen manche Menschen sich immer erst Gedanken, wenn es passiert und nicht, wie es passiert?

Ich hoffe, die Abgase werden die Kästen fressen wie in Ägypten dem Ramses, sodass sie bald vor den Toren Hamburg platziert werden, wo ihnen keiner was anhaben kann.

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