Die Frauenquote in Führungspositionen – 10 Überlebensstrategien für Alpha Männer

Häufig sind Frauen in Deutschland besser ausgebildet als Männer.

Um ihnen die Möglichkeit zu bieten, diese Fähigkeiten auch einsetzen zu können, hat soll eine Frauenquote in Führungspositionen eingeführt werden.

Damit die bisherigen Alpha-Männer keine Angst bekommen, hier ein paar Vorschläge, um besser mit der Veränderung umzugehen.

Frauenquote in Führungspositionen: Die Top 10

1

Weibliche Stärken

Das Frauen nicht genauso arbeiten wie Männer, ist den meisten auch bewusst. Frauen bringen mehr Emotionen ins Spiel und vertrauen auch eher einmal ihrer weiblichen Intuition. Männer, die mit solchen Frauen zusammenarbeiten, sollten sich darauf einstellen, dass sie ihre rationalen Denkweisen hier nicht anwenden können, sondern sollten versuchen, sie menschlich zu verstehen.

2

Teamarbeit anstatt Konkurrenz

Frauen in Führungspositionen arbeiten oftmals lieber mit einem funktionierenden Team anstatt mit einem Haufen Einzelkämpfer. Alpha-Männer sollten sich hierbei überlegen, ob sie Teil des Teams sein möchten oder sich eher auf einem Einzelposten behaupten wollen, womit man allerdings leicht ins Abseits geraten kann.

3

Kommunikation

Weibliche Kommunikation kann mitunter für Männer missverständlich sein. Genaues Zuhören und Verstehen sind die Grundbausteine in einer gut funktionierenden Kommunikation.

4

Mobbing

Da sich viele männliche Mitarbeiter, insbesondere Alpha-Männer, mit einer weiblichen Führungsposition vor der Nase schwer tun, kommt es oft zu verachtendem oder sogar geschäftsschädigendem Verhalten. Diese Männer sollten sich jedoch in Acht nehmen, da Frauen in Führungspositionen in den seltensten Fällen schwach sind und zusätzlich auch am längeren Hebel sitzen.

5

Eigene Stärken einbringen

Die Frauenquote in Führungspositionen sollte einen Mann in keinem Fall davon abhalten, die eigenen Stärken in das Unternehmen einzubringen. Es gibt immer etwas, womit sie sich hervorheben können. Eventuell muss es nur an die weibliche Leitung angepasst werden.

6

Gleichheitstheorie

Die Gleichheit von Frau und Mann am Arbeitsplatz ist zwar gesetzlich vorgeschrieben, ist in der Praxis aber häufig schwierig umzusetzen, da Kinder im Normalfall auch heute noch von den Frauen versorgt werden. Geeignete Unterstützungsmaßnahmen gibt es zur Zeit nur in wenigen Firmen. Männer, die eine Frau und gleichzeitig auch Mutter als Chefin haben, sollten sich darauf einstellen, dass Gespräche oder Meetings schon einmal wegen der Kinder unterbrochen werden können.

7

Differenzen

Während die Frauen schon seit der Steinzeit gelernt haben, am Herd zu stehen und damit ihre Sozialkompetenz aufgebaut haben, waren Männer für die Jagd zuständig. Dies spiegelt sich in der Arbeitswelt in unterschiedlichem Selbstmarketing, Leistungs- und Konkurrenzverhalten wider. Die Frau nimmt dabei eher die passive Rolle ein und schreibt eigene Erfolge eher äußeren Umständen zu. Aus diesem Grund können männliche Mitarbeiter ihre Kolleginnen nach Erfolgen stärken, indem sie ihr Positives aufzeigen und der Frau so zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen.

8

Führungsstil

Frauen weisen einen transformationalen Führungsstil auf. Dabei werden Vertrauen, Motivation und das Eröffnen von neuen Handlungsspielräumen in den Vordergrund gestellt. Männer bevorzugen eher den transaktionalen Führungsstil, der auf Verantwortung, Geben und Nehmen, Leistungsverstärkung und Bestrafung bei Zielverfehlung setzt. Ideal wäre eine Mischung aus beiden Führungsstilen, wobei man abwägen muss, inwieweit sich die weibliche Führung für eine Beteiligung der männlichen Seite auf Führungsebene öffnet.

9

Business Dress

Trotz den allgemeinen Richtlinien für geschäftliche Kleidung und gebotener Professionalität, hört man doch immer wieder von Vorfällen, bei denen Frauen aufgrund ihres Auftretens anzügliche Bemerkungen zu Ohren kommen. Dies ist höchst unprofessionell und kann das Arbeitsverhältnis sowie das Selbstverständnis der weiblichen Führung erheblich schwächen.

10

Weibliche Konkurrenz

Oftmals gibt es nicht nur zwischen Männern und Frauen Schwierigkeiten, sondern auch zwischen Frauen und Frauen. Denn auch dort herrscht oft genug Konkurrenzkampf und intrigantes Verhalten. Für einen Mann, der in solch einen Streit verwickelt wird, ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und keine der Damen, ob Chefin oder Mitarbeiterin, zu bevorzugen, sondern neutral zu handeln.

2 Meinungen

  1. Am wichtigsten ist es wohl, dass Männer verstehen, dass gender-balancierte Führungsteams auch zu mehr Umsatz führen können (ganz abgesehen vom Schlagwort „Gerechtigkeit“). Peter Jedlicka hat unlängst ein inspirierendes Büchlein dazu veröffentlicht: „Gender Balance“.R.Theurer

  2. Vielen Dank für diese treffend zusammengefassten Top 10! :-)Die Quotenregelung ist für mein Empfinden eine unelegante und etwas beschämende Lösung, aber wohl doch notwendig. Allerdings kann sie nur Früchte tragen, wenn sie nicht die einzige Maßnahme in einem Unternehmen bleibt, um Frauen ein erfolgreiches Wirken an der Spitze zu ermöglichen. „Es ist wichtig, den qualifizierten Frauen die Vereinbarkeit von Familie und Karriere zu erleichtern, um auch dieses Potential zu nutzen und einen Wettbewerbsvorteil daraus zu generieren. Eine Quotenregelung sollte eher als Brückeninstrument gesehen werden, bis die Transformation des gesellschaftlichen Denkens soweit fortgeschritten ist, dass Frauen mit all ihren Vorteilen ebenso leistungsfähig sein können wie Männer. Eine männliche Monokultur kann nicht alle Lösungen erkennen. Frauen gehen oft andere Wege als ihre männlichen Kollegen, was eine Problemlösung kreativ und innovativ gestalten lässt.“

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