Die Deutschen sind im Konsumrausch – eine aktuelle Studie beweist das

Familie beim Einkaufen

Bereits zu Ende des ersten Quartals 2014 zeichnet sich ab, dass die Konsumausgaben der Deutschen auch 2014 wieder einen wichtigen Beitrag zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum leisten werden. Der GfK-Konsumklimaindex steigt zum fünften Mal in Folge – die Deutschen sind im Konsumrausch.



Optimistische Aussichten

Gute Einkommensaussichten und niedrige Zinsen lassen die Deutschen optimistisch ins neue Jahr starten. Bereits im Vorjahr waren die deutschen Konsumenten außerordentlich kauffreudig. Die Ausgaben werden 2014 um 1,5 Prozent steigen, so prognostizieren die Forscher der Gesellschaft für Konsumforschung. Für die gesamte EU prognostizieren die Forscher der GfK lediglich einen Anstieg des privaten Verbrauchs in Höhe von 0,5 bis 1,0 Prozent. Da die Bundesbürger die deutsche Wirtschaft im Aufschwung sehen, schätzen sie auch die eigenen Einkommensperspektiven so gut ein, wie seit 13 Jahren nicht mehr, so äußerte sich GfK-Experte Rolf Bürkl. Zudem ermöglicht die niedrige Inflationsrate einen Anstieg der realen Kaufkraft.

Vor allem Ausgaben für Immobilien, Renovierungen und Reisen liegen im Trend. Auch der Lebensmittelhandel wird, wie auch im Vorjahr, von der Konsumfreudigkeit der deutschen Verbraucher profitieren. Die Anbieter von Elektroartikeln und der Textilhandel hingegen müssen sich mit geringen Zuwächsen zufriedengeben. Für den sogenannten Non-Food-Handel rechnet die GfK lediglich mit einem Umsatzwachstum von 0,6 Prozent.

Altersvorsorge: Immobilien sind gefragt

Die Kehrseite des Kaufrausches ist eine Sparquote auf historischem Tiefstand. Die niedrigen Guthabenzinsen stellen keinen besonderen Reiz zum Sparen dar. Überschüssiges Einkommen fließt daher verstärkt in den Konsum. Wer dennoch vorsorgen möchte und es sich leisten kann, investiert in Immobilien. Das ist wohl der Grund dafür, dass die Zahl der fertiggestellten Wohnungen bereits im vergangenen Jahr um 16 Prozent stieg, während die Ausgaben für Renovierungen um 5 Prozent zulegten. Wegen der niedrigen Zinsen sind klassische Vorsorgeprodukte wie Renten- oder Lebensversicherungen keine lohnende Altersvorsorge mehr. Auch hat sich der Abwärtstrend bei den laufenden Überschussbeteiligungen stark beschleunigt.

Die Konsumenten in Deutschland haben die Finanzkrise und deren Folgen nun langsam abgehakt, freuen sich über positive Entwicklungen am Arbeitsmarkt und hoffen auf steigende Löhne. Die niedrigen Zinsen machen nun auch Konsumkredite vergleichsweise günstig, so dass sich auch eine größere Anschaffung aktuell gut finanzieren lässt. Hier ist es sinnvoll die Angebote der verschiedenen Banken und Kreditanbietern wie zum Beispiel Maxda zu vergleichen und nicht den Dispokredit der Hausbank in Anspruch zu nehmen.

Bildurheber: Thinkstockphotos, iStock, shironosov

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