Die beliebtesten Bräuche zum Erntedankfest und ihre Herkunft und Bedeutung

Das Erntedankfest ist eines der ältesten Feste in der Geschichte der Menschheit. Denn das Fest wurde sogar schon in vorchristlicher Zeit gefeiert. Es soll zeigen, dass es nicht alleine in der Hand der Menschen liegt, genug zum Essen zu haben, die Bedeutung der Landwirtschaft hervorheben und der Natur sowie der Arbeit des Erntens Dankbarkeit entgegenbringen. Es gibt ganz viele, zum Teil auch kirchliche, Lieder, die die Bedeutung des Erntedankfestes hervorheben sollen.

Bräuche zum Erntedankfest: Diese Traditionen gibt es!

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Erntedank in der Kirche

Es gibt verschiedene Bräuche zum Erntedankfest, die sich von Region zu Region unterscheiden können. Bei den Christen wird das Erntedankfest meistens in der Kirche gefeiert. Dabei werden die Kirche und ganz besonders der Altar festlich mit naturnahen Lebensmitteln wie zum Beispiel Honig, Wein und Brot, oder naturbelassenen Vorkommnissen wie Getreideähren oder Stroh- und Heupuppen, geschmückt. Körbe mit Gemüse und Früchten werden aufgestellt und sollen daran erinnern, dass früher die Menschheit von einer guten Ernte in ihrer Region abhängig waren. In der Kirche gibt es dann einen speziellen Erntedankgottesdienst, wo Lieder gesungen und Gebete gesprochen werden. Man dankt Gott für die Gaben und die erfolgreiche Ernte. Heute haben viele Menschen die Bedeutung der Landwirtschaft vergessen, aber die Gottesdienste werden oft dazu genutzt, um Spenden für arme Länder zu sammeln. Wem wir heute eigentlich danken, erklärt die evangelische Kirche im Video:
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Verschiedene außerkirchliche Feste

Weitere Bräuche zum Erntedankfest können in den Gemeinden ganz unterschiedlich sein. In manchen Orten gibt es ein großes Festessen und Tanz außerhalb der Kirche. In anderen Orten werden Volksfeste und Jahrmärkte abgehalten. Auch viele Höfe und Güter nutzen das Fest, um auf die Bedeutung ihrer Arbeit aufmerksam zu machen.

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Festessen gab es schon früh

Die Festessen erinnern daran, wie die Menschen früher Erntedank feierten. Der Gutsherr lud seine Bauern nach der Ernte zu einem Erntebier und einem festlichen Essen ein.

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Strohpuppen

In manchen Gegenden bindet man aus den letzten Strohgarben eine Strohpuppe, die dann auf dem Feld als Opfergaben bleibt. Andernorts werden diese Strohpuppen als Opfergabe sogar verbrannt. Heute werden oft aus ganzen Strohballen riesige Puppen gefertigt, die dann eine ganze Zeit die Bewohner eines Ortes grüßen.

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Almabtrieb

In den Bergen ist einer der Bräuche zum Erntedankfest der traditionelle Almabtrieb. An diesem Tage wird das Vieh zurück von den Sommerweiden in die Ställe geholt. Hierbei werden die Kühe mit Blumen und Glocken geschmückt. Nach dem Almabtrieb gibt es ein großes Fest.

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