Der Feind auf dem Büffet

So schön sie auch sind: Heiße Sommertage bringen einige Gefahren mit sich. Dazu gehören Salmonellen-Infektionen. Diese Bakterien lauern in der Regel in Lebensmitteln und sind ein häufiger Grund für Lebensmittelvergiftungen. Typischerweise treten die Beschwerden zwölf, spätestens 24 Stunden nach dem Verzehr auf. Dabei reicht die Bandbreite der charakteristischen Krankheitsanzeichen von Bauchschmerzen über Durchfall bis hin zu Erbrechen und Fieber – wobei es einen unterschiedlich schwer treffen kann. Meist ist die Infektion nur unangenehm und die Symptome nach zwei bis drei Tagen abgeklungen. Für Schwangere, kleine Kinder, Kranke oder Senioren kann es jedoch lebensgefährlich werden.
Wie kann man vorbeugen?
Ein 100prozentiger Schutz vor Salmonellen existiert nicht. Aber man kann die Gefahr mindern. Da sich die verseuchten Lebensmittel nicht am Geruch erkennen lassen, hilft nur eins: Man muss Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit einigen Lebensmitteln ergreifen.
Zu den „gefährlichen“ Lebensmitteln gehören vor allem rohes Fleisch, Geflügel und Eier, denn darin halten sich die Salmonellen vorzugsweise auf. Also muss man diese Nahrungsmittel möglichst schnell verbrauchen und sie bis dahin im Kühlschrank aufbewahren. Allerdings: Die Kälte verhindert lediglich, dass sich die Salmonellen vermehren. Tatsächlich überleben diese Erreger sogar in der Tiefkühltruhe. Abtöten kann man sie nur durch Hitze. Es gilt daher: Alle heiklen Speisen müssen auf mindestens 75 °C erhitzt werden. Besonders kritisch: Hackfleisch und Speiseeis. Hackfleisch sollte bereits am Einkaufstag zubereitet werden, Speiseeis darf nicht angetaut verzehrt werden.
Darüber hinaus ist es ratsam, für alle Lebensmittel separate Haushaltsgeräte zu benutzen und auf Holzschneidebretter zu verzichten. Außerdem sollte man die verwendeten Küchenutensilien immer heiß abspülen und sich die Hände vor und nach dem Hantierten in der Küche stets sorgfältig waschen. Da Salmonellen mit dem Kot und dem Urin ausgeschieden werden, gehört gründliche Toiletten-Hygiene ebenfalls auch zum Schutzprogramm.
Wer außerhalb der eigenen Küche etwas isst, sollte alle Gerichte vermeiden, in denen rohe Eier verarbeitet wurden. Also: Cremes, Eis, Mayonnaise-Dressings, Tiramisu, Mousse au chocolat und Zabaione – so lecker sie sind – besser weglassen. Übrigens: Bei dieser Infektion handelt es sich um eine meldepflichtige Erkrankung, die der Arzt dem Gesundheitsamt mitteilen muss.  

4 Meinungen

  1. Ist es nicht schade? Ausgerechnet bei Eis und Majo soll man aufpassen. Wenn es nicht anders geht, muss das also sein. Aber da es ja nun wieder etwas kühler wird……. Ansonsten: Alles in den Kühlschrank und Bad und WC schön wienern!

  2. Naja, in einer Rockband erlebt man ziemlich viele lustige Sachen. Hab‘ mal ein Buch darüber geschrieben – nur leider keinen Verleger gefunden.Aber der Teaser Deines kleinen Artikels hat bei mir eine andere Assoziation zutage gefördert: Kinder.Kinder wollen ernst genommen werden, wenn wir dies jedoch tun und sie behandeln wie Erwachsene, werden wir ihnen nicht wirklich gerecht. Wir verlangen etwas, das das Gegenüber nicht erfüllen kann.Und: ein Chef der von seinen Mitarbeitern verlangt, dass sie – ebenso wie er – unbezahlte Überstunden in zweistelliger Zahl pro Woche machen („Ich fordere von Ihnen nicht mehr, als ich von mir selbst fordere und gehe mit gutem Beispiel voran“), dürfte seine Angestellten eher demotivieren, was der Produktivität nicht zuträglich ist. aber vielleicht gehlört das alles auch eher ins Motivations-Blog-m*sh-

  3. Lieber m*sh,tja. Kann ich verstehen. Wir erwarten (da sind wir wieder beim Thema) von Chefs, dass sie sich vorbildhaft verhalten. Leider tun sie das nur selten. Interessant ist bei der Forderung nach unbezahlten Überstunden auch was dahinter steht (schlechte wirtschaftliche Lage, Unzufriedenheit mit der Leistung von Mitarbeitern, Unzufriedenheit mit dem eigenen hohen Arbeitspensum …). …. Danke für das Kinderbeispiel. Da fällt mir gleich noch eine Nichten-Geschichte ein. 🙂 Und: Kollege Scheer vom Coachingblog kennt sich aus mit Books on demand, falls Du Deine Rockbandsachen doch noch verlegen willst. Schönen Tag wünscht Monika

  4. Das mit den Rockbandsachen ist schon ziemlich lange her und für meinen aktuellen Roman (für den ich leider auch keinen Verleger finde) ziehe ich gerade BoD oder LuLu in Erwägung.Danke trotzdem für den Tip.-m*sh-

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