Im aktuellen Tracks, dem Musikmagazin von arte, wurden in einer sehenswerten Reportage maßgebliche Bands des neuen Britstils im Pop (Bloc Party, Franz Ferdinand, The Rakes, Kaiser Chiefs), dem Raw Pop, vorgestellt:
„Eine neue Generation von britischen Bands auf dem Vormarsch, die das Aussterben der Britpop-Dinosaurier beschleunigen könnte. Eigentlich begann alles vor zwei Jahren mit „Franz Ferdinand“. Seitdem spielen Bands wie „Block Party“, „Kaiser Chiefs“ oder „Futureheads“ unter dem Banner des Raw-Pop. Ein neues Zeitalter in der Pop-Industrie ist angebrochen.“
Neben Bandinfos und Tourdaten sind auch Videos und Audiodateien auf der arte-Seite online verfügbar. Der Sound des ‚Raw Pop‘ – Roher Pop – zeichnet sich durch kompromißlos, direkt, laut und schnell gespielten, beatlastigen Pop aus, gewürzt mit Post-Punk-Attitüden. Das hört sich paradoxerweise erfrischend neu und gleichzeitig altbekannt an, auf jeden Fall roh und energiegeladen. Mit dem Raw Pop wird dem alten Britpop der verstaubte Strass genommen, hoffentlich mehr als nur ein kurzlebiger Musiktrend. Wer hat eigentlich den Stilnamen ‚Raw Pop‘ „erfunden“?