Den Drachen steigen lassen – So klappt’s bestimmt

Der Herbst rückt näher, die Blätter färben sich langsam in den schönsten Gelb- und Rottönen und der Wind wird stärker. Zuhause bleiben müssen wir trotzdem nicht – ganz im Gegenteil! Die Natur ist jetzt besonders schön und lädt uns dazu ein, zum Beispiel einen Drachen steigen zu lassen.




Modelle für Einsteiger und Fortgeschrittene

Für Kinder und Drachen-Anfänger bieten sich vor allem Einleinerdrachen und Lenkdrachen an. Wer handwerklich geschickt ist, kann seinen Drachen auch gemeinsam mit den Kindern selber bauen und bemalen. Einleinerdrachen sind schon für Fünf- bis Achtjährige geeignet und besonders einfach zu handhaben – sind sie erstmal in der Luft, müssen sie nicht gelenkt werden. Sie sind in nahezu jeder gewünschten Variante erhältlich – als klassische Drachen, Comicfiguren, Tiergestalten und in unzähligen anderen Farben und Formen. Lenkdrachen werden normalerweise mit zwei Leinen gesteuert. So mancher Drachenpilot bringt es damit zu wahren Kunststücken: Kurven, Schrauben und Loopings zu fliegen erfordert einige Übung. Weht der Wind mal stärker, ist, je nach Drachengröße, auch ein gewisser Kraftaufwand notwendig, um das Fluggerät zu halten – Kinder unter acht Jahren sollten daher besser einen Einleinerdrachen nutzen.

Sicherheit im Auge behalten

Um einen Drachen steigen zu lassen, braucht man viel Platz: Am besten eignen sich Strände, freie Felder oder große Wiesen. Achten Sie darauf, dass sich keine Hochspannungsleitungen, Strommasten, Autobahnen, Flughäfen oder Bahnschienen im näheren Umkreis befinden – auch Bäume sollten nicht in der Nähe stehen. Auch wenn sich eine Schlechtwetterfront nähert, ist Vorsicht geboten: Der Drachen muss in diesem Fall sofort eingeholt werden! Bei Gewitter ist der Aufenthalt auf einer weiten und freien Fläche lebensgefährlich – zudem besteht die Möglichkeit, dass der Drachen mit seiner Schnur zum Blitzableiter wird.

Spaß für die ganze Familie

Das Schwierigste am Drachensteigen: der Start. Ist der Drachen erst einmal in der Luft, wird alles einfacher! Am besten gelingt der Start, wenn eine zweite Person mithilft. Dafür nimmt der Drachenlenker die Schnur, während der Helfer den Drachen in die Hand nimmt, darauf achtet, dass sich die Schnur nicht verdreht und so weit zurückgeht, bis sich die Leinen spannen. Danach wird der Drachen so in den Wind gehalten, dass ein Zug entsteht und schließlich losgelassen. Viel Spaß beim herbstlichen Drachensteigen!


Fotonachweis: Thinkstock, 494382953, Wavebreak Media, Wavebreakmedia Ltd

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