Der schlechte Zugang von Mädchen und Frauen zum Bildungswesen, zur Gesundheitsversorgung, zur beruflichen Gleichheit und zur Präsenz im politischenLeben hat einen hohen Preis. So schreibt die junge Welt: “ Bis zu 47 Milliarden Dollar verliert die Region nach Schätzungen der Wissenschaftler allein durch den schlechten Zugang zum Arbeitsmarkt. Die Ungleichbehandlung bei der Bildung verursacht einen volkswirtschaftlichen Schaden von 16 bis 30 Milliarden.“
Die Experten der Vereinten Nationen stellen in ihrem Jahresbericht zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Region fest, dass lediglich in China die gesellschaftliche Integration der Frau im Arbeitsleben weit fortgeschritten ist. In den meisten untersuchten Ländern gäbe es noch einen Mangel an entsprechenden gesetzlichen Regelungen. Gerade der Zugang zur Bildung sei eine „lohnende“ Investition. Kim Hak-Su, UN-Untergeneralsekretär und Exekutivchef von UNESCAP, zitiert in seinem Beitrag die Redensart, wonach man mit einem Mann nur eine Person, mit einer Frau eine ganze Familie unterrichte.
