Coronavirus: Zahl der Todesopfer steigt auf mehr als 2000 an

In China ist die Zahl der Covid-19-Toten erneut angestiegen. Die Zahl der Infektionen erhöhte ich auf über 74.000 Fälle. Auch Ärzte und Krankenhauspersonal trifft es immer öfter, und die Wirtschaft des Landes liegt zunehmend brach.

Schwerpunkt in der Provinz Hubei

Wie die Gesundheitskommission in Peking mitteilte, sind weitere 136 Menschen den Folgen der Lungenerkrankung erlegen. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der in China Verstorbenen auf 2.004 Personen. Außerdem wurden 1.749 neue Infektionsfälle diagnostiziert, damit erhöht sich diese Zahl auf 74.185.

Nach wie vor fordert das Coronavirus die meisten Opfer in der Provinz Hubei, in der die Krankheit im Dezember ausbrach. Die Region ist daraufhin von den Behörden weitgehend abgeriegelt worden.

Krankenhauspersonal vermehrt betroffen

Auch die Zahl der infizierten Ärzte und Krankenhausmitarbeiter steigt seit dem Ausbruch der Seuche an: Chinesischen Medien zufolge hat eine Studie der dortigen Gesundheitsbehörde ergeben, das sich mittlerweile ungefähr 3.000 Mediziner und Fachkräfte angesteckt haben. Zuvor war nur die Rede von etwa 1.700 Betroffenen gewesen.

Mangel an Blutkonserven

Wie staatliche Medien berichten, werden in einigen chinesischen Städten die Blutkonserven knapp. Schuld daran sind die Reisebeschränkungen, die viele Spender vom Gang zur Blutspende-Station abhalten. In der Stadt Shiyan wurden jetzt Parteimitglieder, Regierungsangestellte, Krankenhausmitarbeiter, Studenten und Soldaten aufgefordert, anderen ein gutes Beispiel zu geben und Blut zu spenden.

Der Virus schwächt auch Chinas Wirtschaftskraft

Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt wird durch die Coronavirus-Epidemie zunehmend lahmgelegt. Davon sind nicht nur die eigene Industrie und der Handel des Landes betroffen, sondern auch internationale Konzerne, die in China ihre Produkte ganz oder teilweise fertigen lassen. Zu ihnen gehören Unternehmen wie Adidas, Apple oder Volkswagen – sie alle müssen mehr oder weniger um das Funktionieren ihrer weltweiten Lieferketten bangen.

Folgen für die internationale Wirtschaft

Laut den Prognosen von Wirtschaftsexperten kann sich als Folge der chinesischen Viruskrise eine Kettenreaktion entwickeln, die weit über die Grenzen des Landes hinausreicht: Durch den Stillstand der chinesischen Volkswirtschaft werden immer internationale Handelsströme gestört. So wird die Krise weltweit exportiert.

Je länger das Coronavirus grassiert, desto stärker wirkt sich dieser Effekt auf die Wirtschaftssysteme anderer Regionen und Länder aus.

Bildnachweis: Pixabay, 4835301, matthewafflecat


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