Car Sharing – Die Alternative zum eigenen Auto

Wie funktioniert Car Sharing?

In der Regel schließen Sie erst mit dem jeweiligen Anbieter einen Rahmenvertrag und bekommen dann den Zentralschlüssel für alle Autos ausgehändigt sowie die Nutzungsbedingungen. Danach brauchen Sie bei Bedarf nur noch über Telefon oder Internet eine Buchung vorzunehmen und können das Auto dann an einem der vorgegebenen Stellplätze in Gebrauch nehmen. Nach der Nutzung stellen Sie den Wagen wieder an derselben Stelle ab.

Die Buchungen können Tag und Nacht durchgeführt werden. Auch können meistens so genannte Blockbuchungen vereinbart werden, d.h. Sie reservieren das Fahrzeug für eine regelmäßige Nutzung zu bestimmten Zeiten, wie beispielsweise jeden Mittwoch von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr.
Voraussetzung ist natürlich der Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Einige Anbieter erwarten auch den Nachweis einer gewissen Fahrpraxis in Form eines Mindestalters oder eines bestimmten Mindestzeitraums in dem das Mitglied im Besitz des Führerscheins ist.

Vor Inbetriebnahme muss das Fahrzeug auf eventuelle Schäden hin untersucht werden und entstandene Schäden müssen selbstverständlich unverzüglich weitergeben werden. Meistens ist mittlerweile auch die Regelung für das Rauchen im Wagen festgelegt und dass der Wagen nur im sauberen Zustand wieder abgeliefert werden sollte, versteht sich von selbst.

Dafür brauchen Sie sich im Gegenzug nicht um solche Sachen wie Ölwechsel, Reparaturen, Reifenwechsel oder Versicherungs- und Steuerangelegenheiten zu kümmern.
Was das Tanken angeht ist es so, dass die Kosten in der Regel im Preis inbegriffen sind und Ihnen, im Fall dass Sie tanken müssen, eine Tankkarte zur Verfügung steht oder Sie sich eine Quittung ausstellen lassen.

Für wen ist diese Methode der Autovermietung geeignet?

Geeignet ist Car Sharing für Menschen, die unregelmäßig mit einem Auto unterwegs sind und/oder öfter verschiedene Fahrzeugtypen brauchen, wie einen normalen PKW, einen Kombi oder einen Kleintransporter. Interessant ist dieses Konzept aber auch für kleinere Unternehmen, für die ein eigener Fuhrpark zu kostenintensiv ist, weil die Autos nachts, an den Wochenenden oder auch zu anderen Zeiten zu oft ungenutzt herumstehen.

Weniger geeignet ist dieses Modell für Menschen, die einen Wagen für regelmäßige Fahrten brauchen, das Auto am Zielort aber längere Zeit ungenutzt herumsteht, wie beispielsweise die Fahrt zum Arbeitsplatz. Hierfür wäre Car Sharing zu teuer, da hier ja auch die Zeit bezahlt werden muss, in denen der Wagen nicht genutzt wird.

Die anfallenden Kosten

Die Grundkosten sind Anbieterabhängig, bestehen aber in der Regel aus einer Aufnahmegebühr, einer Kaution und eventuell einem gewissen Monats- oder Jahresbeitrag.
Zusätzlich zu diesen festgesetzten Beträgen kommen dann die Nutzungskosten, die von der gefahrenen Kilometerzahl, dem Mietzeitraum, aber auch wieder vom Unternehmen abhängig sind.
Mitunter werden auch verschiedene Tarife angeboten, die der jeweiligen Nutzungsart entgegenkommen.

Am besten informiert man sich über die anfallenden Kosten und den passenden Anbieter beim bcs, dem Bundesverband Car Sharing e.V.

Eine Meinung

  1. Interessant ist hier vielleicht auch das Ideenkonzept beim Entreprenuership-Wettbewerb von Prof. Günter Faltin. http://www.entrepreneurship.de/wettbewerb2011/shareleasing/
    Somit muss man nicht unbedingt auf die Uhr schauen und hat feste Tage im Monat für sein Luxusauto zur Verfügung. Wie findet Ihr das Konzept von SHARE:leasing?

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