Caddy werden: Aufgaben, Verdienst und Wege in den Beruf

Beobachtet man professionelle Golfturniere, so sieht man hauptsächlich die Profigolfer und eine Person, die die Golftasche trägt: der Caddy. Doch steckt da nicht noch mehr hinter diesem Begleiter? Wie kann man eigentlich Caddy werden? Tatsächlich ist das Tragen der Golftasche nur ein sehr kleiner Teil seiner Aufgaben. Eine der Hauptaufgaben des Caddys ist es, den Golfspieler zu beraten.

Diese Beratungstätigkeit geht ebenfalls weit über die bloße Schlägerwahl hinaus. Der Golfprofi hält mit seinem Begleiter Rücksprache zu Windverhältnissen, Distanzen, Hindernissen sowie zur richtigen Taktik auf dem Grün. Im Golfsport ist die Beziehung zwischen Träger und Golfprofi oftmals für den Erfolg ausschlaggebend. Die Analysefähigkeit des Caddys kann für den Golfspieler von entscheindender Wichtigkeit sein.

Caddy werden: So können Sie den Beruf erlernen!

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Golf spielen lernen

Wie findet man nun einen Einstieg in diesem Beruf? Grundvorraussetzung dafür ist ein solides Golfspiel des Trägers selbst. Nur so kann er die Abläufe im Golfsport verstehen.
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Caddy-Ausbildung machen

Der leichteste Einstieg geht natürlich über Verbindungen und Bekanntschaften. Doch auch wenn diese nicht vorhanden sind, ist der Einstieg in diesen Beruf möglich. Für den Beginn der Karriere gibt es in diversen Golfclubs Trainingsprogramme für Caddys, wo die wichtigsten Fertigkeiten vermittelt werden. Darüber hinaus kann dieser Beruf erst einmal als Sommerjob praktiziert werden oder Vollzeit in Golf-Resorts, die ganzjährig geöffnet sind. Außerdem gibt es Vereinigungen von Caddys, die Ausbildungen und Netzwerke zur Verfügung stellen. Eine Mitgliedschaft in solchen Verbänden führt durch die damit verbundenen Vorteile oft schneller zum Berufserfolg.
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Auf Golfturnieren arbeiten

Eine weitere Möglichkeit, diesen Beruf zu ergreifen liegt darin, einen Job auf einem der größeren Golfturniere anzunehmen. Die Nähe zum Sport wirkt sich positiv auf mögliche Bekanntschaften und Verbindungen aus. Caddy werden ist einfacher, wenn Sie sich einem jungen, noch nicht so bekannten, Golfprofi anbieten. Diese haben oft noch keinen Caddy und zeigen sich dankbar. Caddy werden gefällt Ihnen? Wie sehen jedoch die Verdienstmöglichkeiten aus?
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Geld verdienen

Der Verdienst wird je höher, desto höher der Golfprofi wiederum in der Weltrangliste steht. Die Arbeitszeit umfasst Vollzeit etwa 30 Wochen im Jahr. Eine ungeschriebene Regel besagt, dass der Caddy zehn Prozent des Gewinns, sowie eine Mindestabsicherung bekommt. Unterhalb des 200. Ranglistenplatzes überschreitet der Verdienst selten die 30.000 Euro Marke. Darüber jedoch steigen die Caddy-Gehälter schnell an.
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