Business-Notebook Samsung Serie 4 mit Nvidia Optimus

Die Zahl Vier hat recht wenig mit irgendetwas an dem Gerät gemein. Es ist weder 4 noch 14 Zoll groß, hat keinen Intel i4, den es natürlich noch nicht gibt und kostet auch keine 400 Euro. Die Marketingabteilung scheint da recht willkürliche Entscheidungen zu treffen. Zum Glück ist die Zusammenstellung des Gerätes professioneller ausgefallen.

Samsung Serie 4 im Stil der Thinkpads

Während Lenovo die alte IBM-Marke „Thinkpad“ immer näher an die Consumer-Produkte heranführt und bei der Tastatur beispielsweise auf ein eher generisches Design, statt genormten Firmenvorgaben, setzt, zeigt Samsung wie man es richtig macht. Die Tastatur bietet ein sehr gutes Gefühl beim Schreiben, liefert einen Trackstick (Trackpoint), Fingerabdruckleser und die dritte bzw. vierte Maustaste oberhalb des Touchpads.

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Das 12,5 Zoll große Display des Samsung Serie 4 bietet eine matte Oberfläche und sehr helle 220 nit Leuchtkraft, sowie eine Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten. Das Gehäuse soll extra steif und fest verbaut worden sein, damit es auch extreme Belastungen von rund 500 Kilogramm standhalten können soll. Konkrete Angaben zur Bewerkstelligung dieser Leistung macht Samsung allerdings nicht dazu. Der Name „Duracase“ impliziert die Verwendung von Duraluminium, wie beim Samsung Serie 9. Neben dem Intel i3, i5 und i7 Prozessoren, verfügt das Gerät über eine Nvidia NVS 4200M Grafikkarte, speziell für den Geschäftsbetrieb. Die Grafikkarte kann mit der von Nvidia entwickelten Optimus-Technologie jederzeit per Klick zugeschaltet werden. Allerdings verbraucht die GPU gleich mal einen Schwung mehr Strom. Auf der rechten Seite gibt es noch ein DVD-Laufwerk, oberhalb des Displays eine 1,3 Megapixel Kamera und als Software wird Windows 7 Professional in der 64 Bit Version ausgeliefert.

Immer ein Anschluss und beachtliche Akkulaufzeit

Bei den Anschlüssen punktet das Samsung Serie 4 Notebook durchweg mit einen VGA-Anschluss für ältere Beamer oder Displays, einen kombinierten eSATA-Anschluss, Express-Card Reader, WAN-Ethernet, selbstverständlich USB (1x 2.0, 1x 3.0) und auch ein moderner HDMI Anschluss. Als Krönung kann man sich eine Docking-Station für 229 Euro obendrauf kaufen. Die bietet zusätzliche Anschlüsse, wie VGA In und Out-Anschluss, weitere USB-Anschlüsse, HDMI, Audio, etc., jedenfalls eine ganze Menge mehr.

Wem der normale Akku des Business-Notebook für knapp 6 Stunden Laufzeit (4400 mAh) nicht ausreicht, der kann sich einen teureren 8850 mAh Akku zukaufen, der es auf fast 12 Stunden Laufzeit bringen soll.

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