Kategorie: Bücher
Von Thriller bis Liebensroman: Mit einem guten Buch lässt es sich so richtig gut entspannen und dem Alltag entfliehen. Hier werden die neusten Schmöker präsentiert.
"Tiere essen" zeigt, wohin uns Massentierhaltung gebracht hat. Tiere werden fabrikartig großgezogen, mit Antibiotika vollgepumpt und landen, nachdem sie in engen Boxen eingesperrt wurden, auf unserem Teller. Jonathan Safran Foer erklärt, warum es nicht mehr "Guten Appetit" heißen darf.
Daniel Glattauer ist endlich wieder zurück. Und zwar mit all seinen schriftstellerischen Finessen, seiner ihm so eigenen Sprache. Der neueste Roman hat definitiv das gleiche Potential wie "Gut gegen Nordwind".
E-Mail-Roman: Wenn Männer sich die Welt erklären, wird es spannend und amüsant – vor allem für uns Frauen. Darum hat ‚Männer können auch anders‘ durchaus Potenzial, sich bei der weiblichen Leserschaft durchzusetzen.
Investigative Krimis und Superhelden kombiniert, da dürfte das Herz aufgehen, vor allem, wenn dieser Hybrid so gut über die Bühne geht wie "Powers". Nicht umsonst gab es dafür einen Eisner Award.
Tom Rachman erzählt in "Die Unperfekten" vom Alltag verschiedener Journalisten einer Tageszeitung in Rom. Sie alle wollen publizieren und Anerkennung erlangen: Starke Charaktere auf Selbstfindung. Doch auch sie sind letztlich nur Menschen. Komisch, tragisch, einfach gut.
In Zeiten der beruflichen Flexibilität sind tägliche Arbeitswege, ähnlich denen aus Pariser Banlieus, keine Seltenheit mehr. Die Folge: Immer mehr Frauen sind allein erziehend verheiratet. Kein Problem, meinen die Autorinnen, man muss nur die richtige Einstellung dazu haben.
"Das meiste Buch der Welt" ist anders. Es bietet Quatsch für alle Situationen im Leben. Das gelingt vor allem mit Persönlichkeitstests und Mitmachseiten. Doch der Leser sei gewarnt: Das Buch macht vor nichts und niemanden halt!
Iphigenie, Tempelpriesterin mit dramatischer Vorgeschichte, ist vom König der Taurer berufen, gestrandete Fremde ihrer Göttin zu opfern. Doch eines Tages wird ihr eigener Bruder an den Strand gespült, den sie als Kind zuletzt sah. Wird sie ihn rechtzeitig erkennen?
Tad Williams Otherland erschafft virtuelle Welten, in die sich Menschen zurückziehen und auch vollkommen verlieren. Die vierteilige Saga erschreckt mit einer virtuellen Realität, die bald auch die unsere sein kann. Von Superreichen, die Unheil im Internet anrichten.
Aus den Händen von John Arcudi und Peter Snejbjerg kommt eine düster-zynische Version des Superhelden Comics, in der die neu erlangten Kräfte keine Rettung, sondern tiefste Verwüstung herauf beschwören.
